Steven Isserlis / Connie Shih ¦ Music From Proust’s Salons

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Veröffentlichung Music From Proust’s Salons:

2021

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Music From Proust’s Salons

Steven Isserlis auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Steven Isserlis CBE (* 19. Dezember 1958, London) ist ein britischer Cellist und Autor. Sein Großvater ist der russische Komponist Julius Isserlis. Nach eigenen Angaben lässt sich sein Familienstammbaum auf Felix Mendelssohn[1], Karl Marx und Helena Rubinstein[2] zurückverfolgen. 1998 wurde er für sein Wirken als Commander des Order of the British Empire (CBE) ausgezeichnet.

Leben

Steven Isserlis begann sein Studium zwischen 1969 und 1976 bei Jane Cowan am International Cello Centre. Während seines Studiums kam er mit schriftlichen Werken wie Goethes Faust in Berührung, um so die Musik der jeweiligen Epoche (in diesem Fall Beethoven) besser zu verstehen und ausdrücken zu können.

Zwischen 1976 und 1978 studierte Isserlis Violoncello am Oberlin Conservatory of Music in Oberlin bei Richard Kapuscinski. Während seines Studiums debütierte er 1977 in London.

Seine Frau Pauline Mara, ebenfalls Musikerin (Flötistin), starb im Juni 2010 an Brustkrebs. Sein Sohn Gabriel Mara Isserlis (* 1990) studiert am Rochester Institute of Technology Film und Animation.

Wirken

Steven Isserlis ist bereits mit vielen unterschiedlichen Orchestern aufgetreten, darunter dem London Symphony Orchestra, den Berliner Philharmonikern, dem Philadelphia Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra und dem London Philharmonic Orchestra, unter Zusammenarbeit mit Dirigenten wie John Eliot Gardiner, Alan Gilbert, Michael Tilson Thomas, Christoph Eschenbach, Roger Norrington, Vladimir Ashkenazy und Colin Davis. In der Spielzeit 2018/2019 wirkt er auch als Artist in Residence an der Kammerakademie Potsdam.[3]

Daneben ist Isserlis auch als Kammermusiker aktiv. 1991 gründete er mit dem Violinisten Joshua Bell und dem Pianisten Olli Mustonen ein Trio. Daneben spielt er viele Konzerte mit bekannten Musikern wie Melvin Tan, Stephen Kovacevich, Tabea Zimmermann, Pamela Frank, Stephen Hough[1] und Connie Shih.[4]

Isserlis stand lange Zeit bei Virgin Records und nach deren Übernahme durch EMI unter Vertrag, wechselte jedoch zu BMG Classics, um dort zeitgenössische Werke für Violoncello zu veröffentlichen.

Isserlis spielt derzeit hauptsächlich das als Marquis de Corberon bekannte Stradivari-Cello aus dem Jahr 1726, das zuvor von Zara Nelsova gespielt wurde. Daneben spielte er im Laufe seiner Karriere bereits mehrere unterschiedliche Celli, darunter das De Munck aus dem Jahr 1730 von Stradivari, sowie ein Montagnana-Cello von 1740 und ein Guadagnini von 1745.

Außergewöhnlich sind seine Auftritte bzw. Tonaufnahmen mit einem Trench Cello (Graben-Cello), einem zerlegbaren Instrument, das von einem früheren Besitzer im Ersten Weltkrieg in den Schützengräben bei Ypern gespielt worden war.[5] Im Gegensatz zu anderen Instrumenten, die direkt an der Front gebaut worden waren[6], handelt es sich bei diesem Instrument ursprünglich um ein Reisecello aus Friedenszeiten[7], bei dem der Korpus gleichzeitig als Transportbehälter für die demontierten Teile des Instruments und den Bogen diente.[8]

Für seine zahlreichen Aufnahmen (u. a. Elgars Cellokonzerte, Brittens Sinfonie für Violoncello, Blochs Schelomo und Tschaikowskis Rokoko-Variationen) gewann Isserlis bereits einen Gramophone Award (für eine Aufnahme des von John Tavener für ihn komponierten Stückes The Protecting Veil). 1992 gewann er den Piatigorsky-Preis und wurde von der Royal Philharmonic Society als Musiker des Jahres ausgezeichnet.[9] Im Jahr 2000 gewann er den Robert-Schumann-Preis und 2008 wurde er mit dem Kritikerpreis des Classical BRIT Awards ausgezeichnet.

Neben dem Cellospiel widmet sich Isserlis auch dem Schreiben. Er ist Autor mehrerer Kinderbücher, die alle einen inhaltlichen Bezug zu klassischer Musik haben.

Werkliste

  • Warum Händel mit Hofklatsch hausierte. Und viele andere Geschichten über das Leben berühmter Komponisten, aus dem Englischen von Kathrin Balmer-Fisch, Rüffer & Rub, Zürich 2007, ISBN 978-3-907625-36-1.
  • Warum Beethoven mit Gulasch um sich warf. Und viele andere Geschichten über das Leben berühmter Komponisten, aus dem Englischen von Kathrin Balmer-Fisch, Rüffer & Rub, Zürich 2005, ISBN 978-3-907625-26-2.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Biografie von Steven IsserlisAuf: answers.com, aufgerufen am 13. April 2011.
  2. Interview mit Steven IsserlisAuf: thejc.com, aufgerufen am 25. Juni 2015.
  3. Webseite der Kammerakademie Potsdam
  4. bis.records.music from prousts salons. Abgerufen am 25. März 2021.
  5. Hans Ackermann: Steven Isserlis: "Das Cello in Kriegszeiten" auf www.kulturradio.de
  6. Trench cello from WW1 played for 'first time', BBC, 20. Februar 2015
  7. This cello was played in the trenches of the First World War auf www.classicfm.com, 7. November 2017
  8. Letters from London: The Trench Cello, 1. Oktober 2014
  9. Gewinner der RPS-Musikpreise. Auf: rpsmusicawards.com, aufgerufen am 13. April 2011.

Veröffentlichungen von Connie Shih die im OTRS erhältlich sind/waren:

Music From Proust’s Salons

Connie Shih auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Connie Shih (* 20. Jahrhundert) ist eine kanadische Pianistin.[1]

Leben

Connie Shih gab mit neun Jahren ihr Orchesterdebüt mit Mendelssohns erstem Klavierkonzert mit der Seattle Symphony und wurde mit zwölf Jahren die jüngste Schülerin von György Sebők. Danach studierte sie am Curtis Institute of Music in Philadelphia bei Claude Frank und bei Fou Tsong in London.[1] 1993 wurde sie mit dem Sylva Gelber Award als "herausragendster klassischer Künstler unter 30 Jahren" ausgezeichnet.[2]

Als Solistin konzertiert sie international mit Orchestern in Kanada, den USA und Europa und spielt Solo-Klavier-Recitals in Europa, USA, Kanada, Japan und China. Als Kammermusikerin arbeitet sie u. a. mit der Violinistin Isabelle Faust, der Bratschistin Tabea Zimmermann, und den Cellisten Steven Isserlis und Manuel Fischer-Dieskau zusammen und konzertiert weltweit.[3][4] Sie spielt an Konzertorten und Festivals wie Wigmore Hall, Carnegie Hall, Bath Music Festival, Aldeburgh Festival, Cheltenham Festival und Kronberg Festival, und viele ihrer Auftritte wurden von Rundfunk und Fernsehen übertragen oder als CD aufgenommen. Des Weiteren unterrichtet sie regelmäßig beim Musikfestival Casalmaggiore, Italien.[5]

Mit dem Cellisten Manuel Fischer-Dieskau veröffentlichte sie eine Erst-Einspielung der Violoncello-Sonaten Carl Reineckes[6], sowie auch eine Gesamtaufnahme der Violoncello-Sonaten Ludwig van Beethovens, über die Klassik.com schrieb:

„Selten erlebt der Hörer ein so gelungenes Zusammenspiel von technischer Brillanz, künstlerischer Meisterschaft und hörbar nachvollziehbarer Spielfreude wie bei dieser Interpretation von Beethovens Cellosonaten.[7]

Diskographie

  • Carl Reinecke: Complete Violoncellosonatas. Manuel Fischer-Dieskau Violoncello, Connie Shih Klavier; MDG 2011
  • Alessandro Rolla: Sonaten für Viola und Klavier. Jennifer Stumm Viola, Connie Shih Klavier, Liza Ferschtman Violine; Naxos (Label) 2011[8]
  • Connections. Winona Zelenka Violoncello, Connie Shih Klavier. Marquis Music, 2012[9]
  • Singers of Songs.(Music with Cello). Interpreten: Manuel Fischer-Dieskau, Guy Frisch, Connie Shih, Monika Herzig, Pavel Klimashevsky, Dieter Schumacher; MDG 2014
  • The Cello In Wartime. Steven Isserlis Violoncello, Connie Shih Klavier, BIS Records, 2017
  • Ludwig van Beethoven: Complete Sonatas for Violoncello & Piano. Manuel Fischer-Dieskau Violoncello, Connie Shih Klavier; MDG 2018[10]
  • Music from Proust´s salons. Steven Isserlis Violoncello, Connie Shih Klavier.BIS Records, 2021[11]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b amicidellarte.Connie Shih. Abgerufen am 23. März 2021.
  2. LaPhil.artists.Connie Shih. Abgerufen am 23. März 2021.
  3. amicidellarte.Connie Shih. Abgerufen am 23. März 2021.
  4. Naxos Records.Connie Shih. Abgerufen am 23. März 2021.
  5. Verbiersfestival.Connie Shih. Abgerufen am 23. März 2021.
  6. magazin.klassik.com: CD-Besprechung Reinecke Violoncello-Sonaten. Abgerufen am 23. März 2021.
  7. magazin.klassik.com: CD-Besprechung Beethoven Violoncello-Sonaten. Abgerufen am 23. März 2021.
  8. Naxos.Person.Connie Shih. Abgerufen am 25. März 2021.
  9. Marquis.classics.Connections. Abgerufen am 23. März 2021.
  10. discogs.artist.Connie Shih. Abgerufen am 23. März 2021.
  11. bis.records.music from prousts salons. Abgerufen am 23. März 2021.

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