Sun Ra & His Arkestra ¦ Sun Song

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LP (Album)

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GTIN: 0038153041113 Artist: Genres & Stile: ,

Zusätzliche Information

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Inhalt

Label

Release

Veröffentlichung Sun Song:

1957

Hörbeispiel(e) Sun Song:




Sun Song auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Jazz By Sun Ra
JazzBySunRa.jpg
Original Transition pressing, 1957
Studio album by
Sun Ra and his Arkestra
Released1957
RecordedJuly 12, 1956
StudioUniversal Recording Corp. (Chicago)
GenreJazz
LabelTransition
Delmark
ProducerTom Wilson
Sun Ra and his Arkestra chronology
Jazz By Sun Ra
(1957)
Super-Sonic Jazz
(1956)
reissue cover
Delmark reissue 1967, retitled Sun Song
Delmark reissue 1967, retitled Sun Song
Professional ratings
Review scores
SourceRating
AllMusic[1]
The Penguin Guide to Jazz Recordings[3]
The Rolling Stone Jazz Record Guide[2]

Jazz By Sun Ra (later titled Sun Song) is the debut album by Sun Ra.[4] The record label for the first pressing says „07−12−56“, presumably when it was recorded.[5] The LP originally appeared on Tom Wilson’s short-lived Transition Records. In the mid-1960s it was purchased (along with much of the Transition catalog) by Delmark Records owner Bob Koester, finally being reissued in 1967.

When originally released, it came with an extensive booklet featuring words and photos of Sun Ra and his Arkestra. The LP featured original compositions by Sun Ra along with one by Arkestral bassist Richard Evans. Another composition by Arkestra member Julian Priester has been included in reissues from the session, and additional unreleased tracks (all Ra originals) are known to survive. The single non-Arkestral composition was Possession, by Harry Revel, which had been written for Les Baxter’s album Perfume Set to Music; Possession was arranged for the Arkestra by the Texan pianist and composer Prince Shell.

Earlier home recordings by Ra, including one dating from 1948 or 1949, were released with tracks from 1973 on the album Deep Purple.

Track listing

12″ vinyl version

Side A

  1. „Brainville“ (Sun Ra) 4:29
  2. „Call for all Demons“ (Sun Ra) 4:30
  3. „Transition“ (Sun Ra) 3:40
  4. „Possession“ (Harry Revel) 5:00
  5. „Street Named Hell“ (Sun Ra) 3:55

Side B

  1. „Lullaby for Realville“ (Richard Evans) 4:40
  2. „Future“ (Sun Ra) 3:15
  3. „New Horizons“ (Sun Ra) 3:05
  4. „Fall off the Log“ (Sun Ra) 4:00
  5. „Sun Song“ (Sun Ra) 3:40

When reissued on Compact Disc in 1991, „Swing a Little Taste“ was added. This was originally released on the Transition sampler Jazz in Transition alongside tracks by artists such as Cecil Taylor, Donald Byrd and John Coltrane.

CD version

  1. „Brainville“ (Sun Ra) 4:29
  2. „Call for all Demons“ (Sun Ra) 4:30
  3. „Transition“ (Sun Ra) 3:40
  4. „Possession“ (Harry Revel) 5:00
  5. „Street Named Hell“ (Sun Ra) 3:55
  6. „Lullaby for Realville“ (Richard Evans) 4:40
  7. „Future“ (Sun Ra) 3:15
  8. „Swing a Little Taste“ (Sun Ra) 4:25
  9. New Horizons“ (Sun Ra) 3:05
  10. „Fall off the Log“ (Sun Ra) 4:00
  11. „Sun Song“ (Sun Ra) 3:40

Musicians [6]

Recorded Universal Recording, Chicago, July 12, 1956

Pressings

YearFormatRegionLabelTitle
1957LPUSTransitionJazz By Sun Ra
SESonet
1967USDelmarkSun Song
1968UK
1971FRGoody
1972JPTrioJazz By Sun Ra
1990CDUSDelmarkSun Song
1993Cass
2001LP
2003CDJPP-Vine
2009LPNL6 Spices, Music & Words
2012CDJPP-Vine
2014USDelmark
2015LPUKPoppydisc & Rev-OlaJazz By Sun Ra
2016
2019Not Now Music

External sources

References

  1. ^ AllMusic review
  2. ^ Swenson, J., ed. (1985). The Rolling Stone Jazz Record Guide. USA: Random House/Rolling Stone. p. 186. ISBN 0-394-72643-X.
  3. ^ Cook, Richard; Morton, Brian (2008). The Penguin Guide to Jazz Recordings (9th ed.). Penguin. p. 1356. ISBN 978−0−141−03401−0.
  4. ^ Sun Ra Discography Items 1-25
  5. ^ Sun Ra - Jazz By Sun Ra
  6. ^ Reissue sleeve notes, Delmark

Artist(s)

Veröffentlichungen von Sun Ra die im OTRS erhältlich sind/waren:

Heliocentric Worlds 1 & 2 Revisited ¦ Monorails & Satellites: Works For Solo Pianos Vols. 1, 2, 3 ¦ Sun Song ¦ Spaceways ¦ Calling Planet Earth ¦ Janus ¦ Outer Spaceways Incorporated ¦ God Is More Than Love Can Ever Be

Sun Ra auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Sun Ra im Februar 1992

Sun Ra (* 22. Mai 1914 in Birmingham, Alabama; † 30. Mai 1993 ebenda[1]; eigentlich Herman „Sonny“ Poole Blount) war ein US-amerikanischer experimenteller avantgardistischer Jazzkomponist und -musiker (Piano, Orgel, Keyboard), Poet und Philosoph.

Leben und Werk

Sun Ra galt schon zu Lebzeiten als Mythos und gilt bis heute als einer der umstrittensten Jazzmusiker. Durch seinen ganz eigenen Stil und seine innovativen Ideen polarisierte er Kritiker und Publikum. Sahen die einen in ihm einen genialen Innovator, so galt er anderen als Scharlatan. Sun Ras Leistung als einer der Wegbereiter des Free Jazz ist jedoch unbestritten.

Berühmtheit erlangte er durch seine musikalischen Kompositionen und Darbietungen wie durch seine bizarren astrologischen Predigten und Philosophien. 1952 legte er seinen Geburtsnamen ab, nahm den Namen Sun Ra an (Ra ist der Name des antiken ägyptischen Sonnengotts) und leitete eine Band mit ständig wechselnder Besetzung, die als Arkestra bekannt wurde. Die bekanntesten Mitglieder des Arkestra waren die Saxophonisten John Gilmore, dessen Werk das von John Coltrane beeinflusste, und Marshall Allen, der das Arkestra bis heute leitet. Das Wort Arkestra begriff Sun Ra als Verbindung von Arché und Orchester.

Die musikalische Entwicklung Sun Ras kann grob in drei Perioden eingeteilt werden. In den 1950er Jahren entwickelte sich seine Musik aus dem Bigband-Swing, mit dem er in den 1940er-Jahren seine Karriere begann. Zu dieser Zeit spielte er mit Wynonie Harris. Für den Lebensunterhalt lebte er auch von Aufträgen, die Red Saunders für ihn in die Wege leitete, zum Beispiel als Arrangeur im Chicagoer Club DeLisa, dessen Resident-Band von Saunders geleitet wurde. In einer Art Neu-Erfindung seiner selbst bildete sich thematisch der typische, von Weltraumthemen bestimmte, Cosmic Jazz heraus, mit dem er berühmt wurde. Musikkritikern und Jazzhistorikern zufolge wurden einige seiner besten Werke in dieser Periode geschaffen. Erwähnenswerte Sun-Ra-Alben der 1950er-Jahre sind neben vielen anderen Super-Sonic Jazz, Sun Ra Visits Planet Earth, Interstellar Low Ways, Angels And Demons At Play, We Travel The Spaceways und Jazz in Silhouette.

Zudem begann der Exzentriker, ebenfalls in den 1950er-Jahren, sonderbare Kostüme und Kopfschmuck in ägyptischem Stil zu tragen. Er behauptete, er stamme nicht von der Erde, sondern vom Planeten Saturn, und entwickelte seine Selbstdarstellungen als Kunstfigur aus „kosmischen“ Philosophien und einer lyrischen Dichtung, die vor allem Bewusstsein und Frieden predigte. Er distanzierte sich vom Rassismus, unter dem er selbst zu leiden hatte, wenn es um Tourneen und Konzerte des Arkestra ging, ohne sich jedoch öfter dazu zu äußern. Überhaupt sprach er, anders als viele schwarze Musiker seiner Generation, selten über umstrittene Themen. Stattdessen konzentrierte er sich auf die Musik. Das Ensemble der Musiker, die mit ihm zusammenarbeiteten und auf Tour gingen, änderte sich fast täglich.

Während der 1960er-Jahre durchlief Sun Ras Musik eine chaotische, experimentelle Periode. Als er von der Beat Generation und in der Psychedelic-Rock-Szene wahrgenommen wurde, erreichte seine Popularität ihren Höhepunkt. Sun Ras Alben aus dieser Zeit sind für Hörer, die sich zum ersten Mal mit seiner Musik beschäftigen, oft nur schwer zugänglich. Bekannte Titel sind The Magic City, When Sun Comes Out und Other Planes Of There.

Seit 1969 beschäftigte sich Sun Ra intensiv mit den Möglichkeiten der elektronischen Klangerzeugung, die die Synthesizer boten. Er lieh sich von Robert Moog einen Minimoog, der erstmals auf den Alben My Brother the Wind und Space Probe eingesetzt wurde. Während der 1970er-Jahre und später bewegte sich die Musik von Sun Ra und dem Arkestra in konventionelleren Bahnen, blieb dabei aber weiter in hohem Maße eklektisch und energiegeladen. Durch die Zusammenarbeit mit der Sängerin June Tyson gelang es ihm, das Publikum zu fesseln, etwa mit dem Album Sleeping Beauty. In den Konzerten wurden nun auch Jazzstandards interpretiert. Sun Ra fand zudem Geschmack an den Filmen von Walt Disney. Er begann Schnipsel aus Disneys Musikstücken in viele seiner musikalischen Darbietungen einzubeziehen. In den späten 1980er-Jahren gab das Arkestra sogar ein Konzert in der Walt Disney World. Die Version von Pink Elephants On Parade des Arkestra ist auf dem Album Stay Awake vertreten, einer Zusammenstellung von Disneymelodien, die von unterschiedlichen Künstlern interpretiert wurden.

Einige von Sun Ras Konzerten aus den 1970er-Jahren sind auf CDs erhältlich, haben aber verglichen mit seinen früheren Werken keine weite Verbreitung gefunden. Das Album Atlantis kann als Markstein angesehen werden, der den Beginn seiner 1970er-Periode kennzeichnet.

Sun Ra war einer der produktivsten Musiker des Jazz. Im Laufe seiner Karriere nahm er hunderte Alben auf, von denen viele von winzigen Plattenfirmen veröffentlicht und daher nur in kleinen Auflagen vertrieben wurden. Er veröffentlichte seine Musik zeitweilig (für die damalige Zeit außergewöhnlich) auf seinem eigenen Label Saturn und vertrieb sie über den Versandhandel. So blieb Sun Ras Musik dem großen Publikum, das ihn nicht auf Konzerten erleben konnte, unbekannt. In den 1990er-Jahren wurden viele seiner Aufnahmen zum ersten Mal postum auf CDs beim Plattenlabel Evidence veröffentlicht. Das frühe Album Strange Strings (1966) wurde 1998 in die Liste “100 Records That Set the World on Fire (While No One Was Listening)” der Zeitschrift The Wire aufgenommen.

Sun Ra und sein Arkestra waren Gegenstand des Dokumentarfilms A Joyful Noise und im 1972 des Blaxploitationfilms Space Is the Place. Der Soundtrack zu diesem Film, ebenfalls von Sun Ra, ist auf CD erhältlich.

Aufnahmen (Auswahl)

Sun Ra hat von 1956 bis 1993 über 100 Alben aufgenommen.[2] Einige wurden auf seinem eigenen Label El Saturn, neben vielen anderen, unter dem Namen Sun Ra and his Arkestra und zahlreichen Varianten (Sun Ra and his Solar Arkestra, Sun Ra and his Myth Science Arkestra etc.) veröffentlicht.

Studioalben

  • Jazz by Sun Ra (Sun Song) (1956, El Saturn, Delmark Records)
  • Super-Sonic Jazz (1956, El Saturn, Impulse!)
  • Sound of Joy (1957, Delmark Records)
  • Sun Ra Visits Planet Earth (1958, El Saturn, Impulse!)
  • Jazz in Silhouette (1958, El Saturn, Evidence)
  • The Nubians of Plutonia (1959, El Saturn, Impulse!)
  • Holiday for Soul Dance (1960, El Saturn, Evidence)
  • Angels and Demons at Play (1960, El Saturn)
  • The Futuristic Sounds of Sun Ra (1961, Savoy Records)
  • Bad and Beautiful (1961, El Saturn/Impulse!)
  • When Sun Comes Out (1963, El Saturn)
  • Cosmic Tones for Mental Therapy (1963, Poppydisk)
  • Other Planes of There (1964, Evidence)
  • The Heliocentric Worlds of Sun Ra, Vol. 1 (1965, ESP-Disk)
  • The Heliocentric Worlds of Sun Ra, Vol. 2 (1965, ESP-Disk)
  • Art Forms of Dimensions Tomorrow (1965, El Saturn)
  • The Magic City (1965, Evidence)
  • We Travel the Space Ways (rec. 1958–1960, ed. 1966, El Saturn)
  • Monorails and Satellites (1966, Evidence)
  • The Sensational Guitars of Dan and Dale: Batman and Robin (1966, Universe)
  • A Black Mass (1968, Jihad Productions/Son Boy, Text: Imamu Baraka)
  • Atlantis (1969, Evidence)
  • My Brother the Wind (1970, El Saturn)
  • Space Is the Place (1973, Blue Thumb)
  • A Tonal View of Times Tomorrow (1974, El Saturn)
  • Sleeping Beauty (1979, El Saturn)
  • Hours After (1989, Black Saint)
  • Blue Delight (1989, A&M Records)
  • Mayan Temples (1990, Black Saint)
  • Somewhere Else (1993, Rounder Records)
  • Sun Ra Singles (rec. 1952–91, ed. 2016, Strut)
  • Thunder of the Gods (2017, Modern Harmonic)

Live-Alben

  • Music from Tomorrow’s World: Chicago 1960 (1960, Atavistic)
  • Featuring Pharoah Sanders & Black Harold (1964, ESP-Disk)
  • Nothing Is (1966, ESP-Disk)
  • Pictures of Infinity (1968, Black Lion)
  • Outer Spaceways Incorporated (1968, Black Lion)
  • It’s After the End of the World (1971, MPS)
  • Sunrise In Different Dimensions (1981, HatHut)
  • Destination Unknown (1992, Enja)

Literatur

  • John F. Szwed: Space Is The Place – The Lives and Times of Sun Ra, Pantheon Books, New York, 1997, ISBN 0−679−43589−1 (Biografie)
  • Hartmut Geerken, Bernhard Hefele: Omniverse Sun Ra, Waitawhile, D-82211 Wartaweil, 1994, Privatdruck (Diskografie mit Farbreproduktionen der LP-Cover)
  • Robert Campbell, Chris Trent: The Earthly Recordings of Sun Ra, 2nd edition, Cadence Jazz Books, Northwood, NY, 2000, ISBN 1−881993−35−3 (ausführliche Diskografie)
  • Hartmut Geerken (Hrsg.): Sun Ra, The Immeasurable Equation, Books on Demand, Norderstedt, 2005, ISBN 3−8334−2659−4 (Sun Ra’s Lyrik)
  • Sun Ra. Interviews & Essays, herausgegeben von John Sinclair. Headpress, London 2010, ISBN 978−1−900486−72−9

Weblinks

Commons: Sun Ra – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Dr. Jazz: Birmingham’s jazz giant Sun Ra gets celebrated. JazzWeek, 26. Mai 2012, abgerufen am 28. Januar 2020.
  2. Diskografiebei allmusic.com

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