Swiss Jazz Orchestra & Christoph Irniger ¦ The Music Of Pilgrim

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Veröffentlichung The Music Of Pilgrim:

2022

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The Music Of Pilgrim

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Das Swiss Jazz Orchestra ist eine Schweizer Bigband im Jahr 2003 gegründet und ursprünglich entstanden aus der Hochschul-Big Band der Swiss Jazz School (seit 2003 Teil der Hochschule der Künste Bern). Eine der Besonderheiten dieser Bigband sind ihre wöchentlich abgehaltenen Montagskonzerte zwischen Oktober und Mai im Bierhübeli[1], Bern. In den über 500 Konzerten (Stand 2015) im Bierhübeli und anderenorts arbeitete das Swiss Jazz Orchestra mit herausragenden Schweizer Musikern wie George Gruntz, Andy Scherrer, Franco Ambrosetti, Domenic Landolf, Matthieu Michel und Houry Dora Apartian zusammen, aber auch mit internationalen Grössen der Musikwelt wie Joshua Redman, Peter Erskine, Bob Mintzer, Paquito D’Rivera, Grégoire Maret, Jim McNeely, Anat Cohen, Alex Sipiagin, Roberta Gambarini, Jerry Bergonzi, Guillermo Klein, Sandy Patton. Bisher veröffentlichte das Swiss Jazz Orchestra 10 CD-Produktionen, teilweise in Zusammenarbeit mit genannten Musikern, teilweise auch andere Kooperationen, darunter auf Buebetröim eine Zusammenarbeit mit Schweizer Musikern des Rock- und Popbereiches wie Polo Hofer, Büne Huber, Kuno Lauener und Heidi Happy und Sina. Eine andere CD zum Beispiel ist wiederum in Zusammenarbeit mit der Camerata Bern die Aufführung von Tanzendes Licht (2009) des Komponisten und Trompeters Markus Stockhausen. Durch die grosse Anzahl an Konzerten umfasst das Repertoire der Band mehr als 1000 Arrangements und Eigenkompositionen von Bandmitgliedern.[2]

Geschichte

Die Gründung des Swiss Jazz Orchestras (SJO) fällt in eine Zeit lange vor dem Revival der Bigband in der Popmusik. Seine Ursprünge liegen in der Tradition der Bigband der Swiss Jazz School (SJS) in Bern. Die Krux einer Hochschul-Bigband scheint ihrem Wesen inne zu wohnen: Die Musiker wachsen am gemeinsamen Spiel, doch wenn sie das Studium abgeschlossen haben und befähigt sind, verlassen sie die Hochschule und somit auch die Hochschul-Bigband. Aus dem Wunsch heraus, eine Bigband auch über die Grenze des Studiums hinaus weiterzuführen, gründete der damalige Leiter der SJS, George Robert, das SJO,[3] welches während der ersten Saison sonntags im Marian‘s Jazzroom auftrat.[4][5]

Organisation

Die Gründung war der erste Schritt auf dem Weg des SJOs, der nun schon seit 10 Jahren durch die Schweizer Jazz Szene mäandert. Doch dass wir dieses Jubiläum feiern können liegt auch in den Grundlagen, die der Berner Chirurg und Jazzkenner Ulrich Althaus für das Orchester geschaffen hat: Er war es, der am 9. Februar 2004 den Verein Swiss Jazz Orchestra (VSJO) gründete, welcher die finanzielle und organisatorische Stütze des SJO bildet und es schaffte, dass sich schon in dieser Phase ein beachtlicher Teil Bernischer Öffentlichkeit hinter das Projekt gestellt hatte. Nach Ulrich Althaus wurde das Amt von Hans Rudolf Isliker weitergeführt und vergangenes Jahr Peter Knutti zum aktuellen Präsident des VSJO gewählt. Die Geschäftsleitung übernahmen jahrelang die Musiker selbst (Till Grünewald, Klaus Widmer, Johannes Walter und Thomas Knuchel), bis 2012 eigens für diese Tätigkeit Angela Schenker als Geschäftsführerin in Teilzeit eingestellt wurde und nun zusammen mit Peter Knutti und den Orchestervertretern die Geschäftsleitung stellt.[6][7]

Montagskonzerte

Die Monday Big Band Jazz Nights, welche in unterschiedliche thematische und stilistische Themen eingeteilt sind, ermöglichen dem Orchester sich regelmässig in den unterschiedlichsten Grooves zu erproben und zu beweisen. Keine andere Bigband (in der Schweiz) kann ein solch etabliertes und regelmässiges Veranstaltungsprogramm vorweisen. Der Aufwand für ein Orchester, wöchentlich ein teilweise bis komplett neues Repertoire zu erarbeiten und aufzuführen, ist nicht zu unterschätzen. Die Montagskonzerte sind das Fundament des SJO, die Voraussetzung und Bedingung für anspruchsvolle Projekte mit CD-Produktion sowie eine vielfältige Konzerttätigkeit im In- und Ausland, die zur Steigerung der Reputation beitragen.[8]

Das Programm der Monday-Big-Band-Jazz-Nights steht rotierend im Lichte jeweils eines der folgenden Themen:

Groove-Night

Die Groove-Night, mit stark rhythmisch orientierter Musik.

Latin-Night

Während der „Latin-Night“ steht die Musik Süd- und Mittelamerikas im Zentrum.[9] Das SJO führt weiterhin ein breites Repertoire an stilistisch vielfältigen Arrangements bekannter Namen.

Tribute-Night

Je ein Montag im Monat wird mit dieser Tribute-Night einem Musiker oder einem übergreifenden Thema aus der Jazzgeschichte gewidmet. Das Orchestra belebt vergessene oder bekannt und beliebte Musikergrössen der Vergangenheit.

Gala-Night

Die vierte Kategorie dieser wöchentlichen Veranstaltungen sind die Gala-Nights. Zu diesen Konzerten werden vor allem Gast-Instrumentalisten als Solisten, teilweise auch als Guest-Leader eingeladen, um das Programm noch abwechslungsreicher zu gestalten.[10]

Bedeutung

Das SJO ist seit Jahren die meist beschäftigte und aktuell die renommierteste Bigband der Schweiz.[3]

Gewaltenteilung der musikalischen Leitung

Besonders an diesem Orchester ist auch, dass es nicht einen Leader besitzt, sondern mehrere, die aus den eigenen Reihen kommen. Warum das so ist, begründet Philip Henzi: „Dass die musikalische Leitung des SJO nicht aus einem einzigen Bandleader besteht, ist eigentlich schon auf die Anfänge der Band zurückzuführen, sie wurde von drei Bandleadern konzipiert und gegründet. Da wir den Elan, die Motivation und den Idealismus, den jedes Bandmitglied einbringt sehr schätzen und darauf angewiesen sind, möchten wir auch in der Leitung möglichst alle Interessen auf demokratische Weise vertreten wissen. Vermutlich ist dies der Grund für die Beständigkeit unserer Stammformation und für die kleine Zahl von Abgängen.“[11]

CDs

Die Vielseitigkeit spiegelt sich auch in den zahlreichen CD-Produktionen des SJOs wider. Unter der Leitung verschiedener Bigband-Leader entstanden zehn CD-Produktionen.

Live mit Pepe Lienhard (2005)

Live-Konzert aus dem ersten Jahr des Bestehens des SJO mit Gastdirigent Pepe Lienhard (Live mit Pepe Lienhard, (Mons Records, 2005)).[12]

Paul Klee (2006)

Die CD-Produktion des Projekts Paul Klee (2006), Kompositionen durch Bilder des Malers Paul Klee inspiriert, mit dem amerikanischen Pianisten, Komponisten und Arrangeur Jim McNeely wurde in der nationalen und internationalen Fachwelt in den höchsten Tönen gelobt.

"The creative soloists, strong ensemble playing, and versatile rhythm section of the SJO place them squarely within the ranks of Europe's top jazz orchestras. Keep your eyes and ears on them!" -Jim McNeely[13]

Buebetröim I/II (2007/2009)

Auf Buebetröim featurte das SJO Mundart- und Popsänger wie z. B. Sina, Büne Huber, Marc Sway, Polo Hofer und Kuno Lauener (I schänke dir mis Härz) auf (Buebetröim, (2007/2009)).[14]

Tanzendes Licht (2008)

2008 entstand mit der Camerata Bern, Markus Stockhausen und Philip Henzi das Album Tanzendes Licht & Trimorphum (Aktivraum AG).

Close Encounter (2009)

Gastsolist auf Close Encounter (Mons Records, 2009) war der Bandoneonspieler Michael Zisman.[15]

Lucidity (2013)

Fast scheint es, als wolle man sich selbst zitieren, oder an die eigenen Wurzeln zurückdenken, 25 Jahre waren vergangen von den Zeitpunkt, als Bert Joris die Leitung der Jazzschul-Bigband übernommen hatte bis zum letzten Jahreswechsel, vor welchem Lucidity, unter seiner Leitung eingespielt wurde. Auch gilt es besonderes Augenmerk auf Philip Henzi zu richten: Jede der CDs des Swiss Jazz Orchestra beinhaltet zumindest Arrangements, viele auch Kompositionen von ihm. Lucidity entstammt komplett seiner Feder.[16]

Live at Internationales Jazzfestival Bern (2014)

Dabei handelt es sich um eine Live-CD vom 38. Internationalen Jazzfestival Bern: Aufnahmen vom Mai 2013 des SJO mit dem argentinisch-schweizerischen Bandoneonisten Michael Zisman, dem kubanischen Saxophonisten Paquito D’Rivera und dem brasilianischen Trompeter Claudio Roditi. Die Musik bewegt sich an einer musikalischen Kreuzung zwischen Jazz und karibischer Musik, wie dem Afro Cuban Jazz einerseits und brasilianischer Musik, wie Samba und Bossa Nova andererseits.[17][18]

Sincerely Yours, (2014)

Mit dem Album Sincerely Yours, Swiss Jazz Orchestra, 10 Jahre Live bedankt sich das Swiss Jazz Orchestra bei seinen Zuhörern und ganz besonders bei seinem Stammpublikum für die Treue und das Interesse während seines 10-jährigen Bestehens in der Saison 2013/2014. Es beinhaltet einen Querschnitt des reichen Repertoires, das das Swiss Jazz Orchestra seit seinem Entstehen erwarb.

Pools (2016)

Das Album Pools entstand im April 2015, ein Mitschnitt des Gastspiels beim Internationalen Jazzfestival Bern, welches den US-amerikanischen Jazz-Fusion-Pionieren Mike Mainieri (am Vibraphon) und Peter Erskine (Schlagzeug) und auch den hervorragenden Solisten aus dem Orchester gebührend Platz gibt. Die meisten Stücke entstammen "Mainieri" und seiner Band Steps Ahead, deren Schlagzeuger (mit Unterbrüchen seit über 30 Jahren) Erskine ist. Dieser spielte vor allem aber bei Weather Report, mit denen er sich einen Namen machte- darum ergänzen Kompositionen von Wayne Shorter und Jaco Pastorius die vorliegende Auswahl. Pools – live at Jazzfestival Bern ist die zweite CD des SJO im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem Internationalen Jazzfestival Bern.[19]

Kulturpreis 2010 der Burgergemeinde Bern

2010 wurde dem „Swiss Jazz Orchestra“ der Kulturpreis Burgergemeinde Bern verliehen.[20] Besonders honorierten die Bernburger die Erfolgsgeschichte des SJO, welche auf den Montagskonzerten im Konzertlokal Bierhübeli aufbaut, die während acht Monaten in einer für Europa einmaligen Dichte und Qualität stattfinden.[21] Ausserdem lobte die Gemeinde den internationalen Ruf, der aus der regelmässigen Zusammenarbeit mit bekannten Bandleadern, Arrangeuren und renommierten Musikern erarbeitet wurde und die Tatsache, dass trotz der bescheidenen Gagen die Musiker erstklassige Konzerte geben, was von ihrem Engagement zeugt. Der Erhalt des Kulturpreises hatte auch Auswirkungen auf das Swiss Jazz Orchestra selbst und auf die Zukunftspläne dieses ambitionierten Orchesters. Zum einen ist die Verleihung natürlich Belohnung, doch zum anderen wird sie auch durch die Herausforderung begleitet, gezielt in eine nachhaltige Zukunft zu investieren. Das SJO positioniert sich verstärkt auch als Plattform für die besten jungen Jazzmusiker, damit diese sich als Künstler in einem Segment bewähren können, das mit der modernen Ausbildung einen erhöhten Stellenwert erlangt hat. Ausserdem hat sich das Orchester auf die Fahne geschrieben, in den Gala-Nights mit namhaften Gästen noch attraktiver zu werden, denn die Programmvielfalt hat sich als Schlüssel zur Qualitätssicherung des Orchesters erwiesen. So sollen zukünftige Projekte das Orchester in der Spitzenliga weiter etablieren.[22]

Besetzung

Die Besetzung des Swiss Jazz Orchestras hat sich in den zehn Jahren seines Bestehens gewandelt: Während einige Positionen seit der Gründung durch die gleiche Personen besetzt werden, herrschte bei manchen ein reger Wechsel. Die Auflistung der bisherigen Orchestermitglieder liest sich dementsprechend vielseitig:[23]

Saxofone

Trompeten

Posaunen

Rhythmus-Gruppe

Stellvertretungen

Folgende Musiker haben im SJO mehrere und/oder längere Stellvertretungen gemacht, teilweise auch für ganze Projekte:

Tontechnik

Michael Fink, Kaspar Hochuli, Marco Jeger, Raphael Ochsenbein, Martin Ruch, Jan Stehle, Christoph Utzinger

Diskographie

[24]

  • Live mit Pepe Lienhard (Mons Records, 2005)
  • Paul Klee (Mons Records, 2006)
  • Buebetröim Vol. 1 (Musikvertrieb AG, 2007)
  • Tanzendes Licht (Aktivraum, 2008)
  • Close Encounter (Mons Records, 2009)
  • Buebetröim Vol. 2 (Musikvertrieb AG, 2009)
  • Lucidity (Mons Records, 2011)
  • Live@Jazzfestival Bern (Mons Records, 2014)
  • Sincerely Yours (No Label, 2014)
  • Pools (Mons Records, 2016)
  • Swiss Jazz Orchestra & Guillermo Klein (Sunnyside Records 2019)
  • Swiss Jazz Orchestra & Christoph Irniger: The Music of Pilgrim (nwog records 2022)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Homepage des Bierhübeli Bern
  2. Factsheet des Swiss Jazz Orchestra Archivierte Kopie (Memento vom 30. Januar 2017 im Internet Archive)
  3. a b Ulrich Roth: Speak Low? In: Jazz Podium. Nr. 3/4, 2022, S. 24–26.
  4. Johannes Walter: „Das Swiss Jazz Orchestra 2003-2013 – Musikalische Gesichtspunkte der Entwicklung“ in: Saisonbroschüre des Swiss Jazz Orchestra, 2013/2014, Bern 2013, S. 21 (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive)
  5. Homepage des Marian's Jazz Room
  6. Organisation des SJO
  7. Hans R. Isliker: „Brief an die Mitglieder, Sponsoren, Gönner und Freunde“ in: Geschäftsbericht des VSJO 2011/2012, Bern 2012, S. 3–4
  8. Unbekannt: „Swiss Jazz Orchestra: Saisonende im Bierhübeli!“ (Medienmitteilung zum Saison-Ende 2011/2012 vom 30. Mai 2012)
  9. Unbekannt: „Das Swiss Jazz Orchestra verstärkt“, in: Der Bund vom 2. April 2012, Bern 2012, Bern 2012, S. 5
  10. Hans R. Isliker: „Geschäftsbericht des VSJO 2011/2012“, Bern 2012, S. 5
  11. Zitat von Philip Henzi in: Josephine Nagorsnik: "10 Jahre SJO" in: Saisonbroschüre des Swiss Jazz Orchestra, 2013/2014, Bern 2013, S. 18 (Memento des Originals vom 24. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.swissjazzorchestra.com
  12. Live mit Pepe Lienhard auf Seite des Swiss Jazz Orchestra [1]
  13. Jim McNeely über die Kooperation mit dem SJO Paul Klee auf Seite des Swiss Jazz Orchestra [2]
  14. Swiss Jazz Orchestra & Kuno - I schänke dir mis Härz - hitparade.ch
  15. Jack Bowers: Chuck Owen & the Jazz Surge / Swiss Jazz Orchestra / The Aggregation (2009) bei All About Jazz
  16. Ludicity auf Seite des Swiss Jazz Orchestra [3]
  17. Josephine Nagorsnik: „10 Jahre SJO“ in: Saisonbroschüre des Swiss Jazz Orchestra, 2013/2014, Bern 2013, S. 18 (Memento des Originals vom 24. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.swissjazzorchestra.com
  18. Swiss Jazz Orchestra feat. Paquito D’Rivera, Claudio Roditi & Michael Zisman – Live at 38. Jazzfestival Bern auf Seite des Swiss Jazz Orchestra [4]
  19. Pools auf Seite des Swiss Jazz Orchestra [5]
  20. Verliehene Kulturpreise der Burgergemeinde Bern
  21. Artikel aus "Der Bund" vom 24. Februar 2010, anlässlich der Verleihung des Kulturpreises an das SJO (Memento des Originals vom 24. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.swissjazzorchestra.ch
  22. Artikel aus dem «Podium» vom 1. September 2009 (Memento des Originals vom 24. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.swissjazzorchestra.ch
  23. Johannes Walter: „Besetzungsliste“, in: Saisonbroschüre des Swiss Jazz Orchestra, 2013/2014, Bern 2013, S. 22 (Memento des Originals vom 24. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.swissjazzorchestra.com
  24. „CD-Publikationen“, in: Swiss Jazz Orchestra: Saison 2013/2014, Bern 2013, S. 10/11 (Memento des Originals vom 24. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.swissjazzorchestra.com

Veröffentlichungen von Christoph Irniger die im OTRS erhältlich sind/waren:

The Music Of Pilgrim

Christoph Irniger auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Christoph Irniger (© Gian Marco Castelberg)

Christoph Irniger (* 30. Oktober 1979 in Zürich) ist ein Schweizer Jazz-Tenorsaxophonist, Bandleader und Komponist.

Leben und Wirken

Christoph Irniger studierte von 2000 bis 2006 an der Zürcher Hochschule der Künste Musikpädagogik und an der Hochschule Luzern Performance Jazz bei Christoph Grab und Nat Su. In den darauf folgenden Jahren reiste er regelmässig nach Berlin und New York, wo er u. a. Unterricht bei Dave Liebman, Mark Turner und Ari Hoenig nahm.

2007 erschien sein Debütalbum Chat Noir (Brambus Records). Seither ist Irniger auf jährlich etwa zwei neuen Tonträgern[1] zu hören. Neben eigenen Bands war Irniger an verschiedenen anderen Bandprojekten beteiligt. Von 2007 bis 2014 war er Mitglied des Lucerne Jazz Orchestra unter der Leitung von David Grottschreiber, wo er u. a. mit Dave Douglas, Claudio Puntin, Hayden Chisholm, Nils Wogram und Matthias Spillmann spielte. Zudem war er Mitglied der Band No reduce mit Nasheet Waits. Irniger war beteiligt an Aufnahmen und Auftritten u. a. mit Max Frankl, Stefan Rusconi, Christian Weber, Chris Wiesendanger, Vera Kappeler, Jean-Paul Brodbeck und Peter Frei, sowie den Reggae-Formationen Dodo & the Liberators und GG & the Informers.

Irniger lebt in Zürich und unterrichtet seit 2004 Saxophon an der Musikschule Konservatorium Zürich. Er war einer der Begründer der seit 2011 stattfindenden Jazzreihe Jazz im Seefeld in Zürich[2] und hat 2010 die Jazzwerkstatt Zürich mitgegründet.

Bandprojekte

  • Pilgrim (seit 2009) mit Stefan Aeby – Piano; Dave Gisler – Gitarre; Raffaele Bossard – Kontrabass; Michi Stulz – Schlagzeug; Christoph Irniger, Tenorsaxophon
  • Christoph Irniger Trio (seit 2012) mit Raffaele Bossard – Kontrabass; Ziv Ravitz – Schlagzeug; Christoph Irniger – Tenorsaxophon
  • Cowboys from Hell (seit 2005) mit Marco Blöchlinger – Bass; Chrigel Bossard – Schlagzeug; Christoph Irniger – Tenorsaxophon & Electronics
  • Noir (seit 2012) mit Don Philippe – Gitarre; Christoph Irniger – Tenorsaxophon
  • Counterpoints (seit 2012) mit Ohad Talmor – Tenorsaxophon; Bänz Oester – Kontrabass; Dan Weiss – Schlagzeug; Christoph Irniger – Tenorsaxophon

Preise und Auszeichnungen

Christoph Irniger gewann 2004 den Förderpreis der Friedl Wald Stiftung und erhielt 2006 die „borsa di studio“ für Siena Jazz 06. 2010 belegte er mit den Cowboys from Hell den 3. Platz beim ZKB Jazzpreis.[3] Für das zweite Album Gowanus Canal des Christoph Irniger Trios erhielt er einen Kompositionsbeitrag der STEO Stiftung und im Rahmen der prioritären Jazzförderung von Pro Helvetia wird er und seine Band Pilgrim von 2015 bis 2017 unterstützt.

Diskographische Hinweise

  • Christoph Irniger Quartett, Chat Noir (Brambus Records, 2008)
  • Cowboys from Hell, Monster Rodeo (Altrisuoni, 2008)
  • Christoph Irniger Pilgrim, Mt. Tongariro (Between the Lines, 2011)
  • Cowboys from Hell, Big Fish (Double Moon, 2012)
  • 2012 NoReduce Jaywalkin (nWog Records)
  • Noir, Further Reductions (Contemplate, 2013)
  • Christoph Irniger Trio, Gowanus Canal (Intakt Records, 2013)[4]
  • Christoph Irniger Pilgrim, Italian Circus Story (Intakt Records, 2014)
  • Christoph Irniger Trio, Octopus (Intakt Records, 2015)[5]
  • Christoph Irniger Pilgrim, Big Wheel Live (Intakt Records, 2016)(Intakt Records, 2015)[6]
  • Crosswinds (Intakt, 2019)
  • Swiss Jazz Orchestra & Christoph Irniger: The Music of Pilgrim (nwog records, 2022)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Christoph Irniger auf discogs.com
  2. Homepage Jazz im Seefeld
  3. Website Jazzpreis Zürcher Kantonalbank
  4. Pressestimmen zu Gowanus Canal, Christoph Irniger Trio
  5. Pressestimmen zu Octopus, Christoph Irniger Trio
  6. Pressestimmen zu Big Wheel Live, Christoph Irniger Pilgrim

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