Syd Barrett ¦ The Madcap Laughs

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LP (Album, Gatefold)

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GTIN: 0825646310791 Artist: Genres & Stile: , ,

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Inhalt

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Label

Release

Veröffentlichung The Madcap Laughs:

1970

Hörbeispiel(e) The Madcap Laughs:

The Madcap Laughs auf Wikipedia (oder andere Quellen):

The Madcap Laughs
Studioalbum von Syd Barrett

Veröffent-
lichung(en)

3. Januar 1970

Label(s)Harvest Records (Europa)
Capitol Records (USA)

Format(e)

LP, CD

Genre(s)

Psychedelic Rock

Titel (Anzahl)

13

Länge

37 m 47 s

Produktion

Syd Barrett, Peter Jenner, Malcolm Jones, David Gilmour, Roger Waters

Studio(s)

Abbey Road Studios

Chronologie
The Madcap LaughsBarrett
(1970)

The Madcap Laughs ist das Debüt-Solo-Album des Singer-Songwriters Syd Barrett aus dem Jahr 1970. Das Album wurde aufgenommen, nachdem Barrett Pink Floyd, deren Mitbegründer und Frontman er war, 1968 verlassen hatte.

Das Werk weist eine bewegte Entstehungsgeschichte auf. Die Arbeiten am Album begannen im April 1968; gleichwohl wurde es inhaltlich erst im August 1969 fertiggestellt. Syd Barrett benötigte für die Erstellung letztlich vier Produzenten: Peter Jenner, Malcolm Jones, David Gilmour und Roger Waters. Unter den hinzugezogenen Gastmusikern befanden sich Robert Wyatt, Hugh Hopper sowie Mike Ratledge (alle von Soft Machine) und Willie Wilson, mit dem Gilmour bei Jokers Wild gespielt hatte.[1]

Vorgeschichte zum Album

Syd Barrett verfügte über ein sehr empfindsames Künstlerprofil, welches ihn letztlich sogar zur Legende werden ließ. Sein kaum erschöpfliches und kreatives Kunstbewusstsein, das er auch als Maler auslebte, knüpfte an einem humorvollen und charmanten britischen Bewusstsein an, das voller Skurrilitäten steckte und gelegentlich voller kosmisch-paganistischer Einfälle war. Während der Zeit mit Pink Floyd hatte Syd Barrett dann begonnen, Drogen zu konsumieren, vornehmlich LSD. Barrett unterwarf sich der Droge zunehmend und weil laut Auskunft seiner Bandkollegen Genie und Wahnsinn bei ihm ohnehin nahe beieinander lagen, wirkten die Drogen wie ein Katalysator. Er durchbrach die Schwelle zum Wahnsinn immer häufiger.[2]

Barry Miles, Floyd-Intimus und seinerzeit Korrespondent für EVO in London, erinnert, dass ein Barrett-Freund erlebt habe, dass Syd Barrett bereits 1966 seinen ersten LSD-Trip eingeworfen habe, dem gemeinsame Erfahrungen mit Pilzen und Marihuana vorausgegangen seien. Er erzählte (ins Deutsche übersetzt):[3]

„Wir strebten nach Erleuchtung und wollten, dass jedermann Erfahrungen mit dieser unglaublichen Droge machte. Syd war in jeder Hinsicht sehr selbstsüchtig und verklemmt, und deshalb hielten wir es für eine gute Idee, wenn er es versuchte. Im Nachhinein glaube ich nicht, dass er für diese Erfahrung bereit war, dafür war er einfach zu instabil. Syd war eine sehr schlichte Persönlichkeit, der es immer schwer fiel, mit grundlegenden Erfahrungen zurecht zu kommen.“

In der Zeit zwischen Mitte 1967 und Anfang 1968 – Barrett war noch Bandmitglied von Pink Floyd – wurde sein Verhalten zusehends launischer und unberechenbarer.[4] Konzertbesucher konnten sich bei Bandauftritten davon überzeugen, dass Barrett häufig völlig geistesabwesend war, lediglich einen einzigen Akkord auf der Gitarre anstimmte, oder gar nicht spielte, beziehungsweise nach Gutdünken die Bühne verließ.[5] Im August 1967 erlitt Barrett einen Nervenzusammenbruch, weshalb eine Teilnahme am National Jazz and Blues Festival in Windsor abgesagt werden musste. In diesem Monat kam das Erstlingswerk The Piper at the Gates of Dawn heraus.

Im September 1967 gingen Pink Floyd erstmals auf Tournee in den USA.[6] Barretts Zustand verschlechterte sich nochmals deutlich.[7] Im Fillmore Auditorium entstimmte Barrett während Interstellar Overdrive seine Gitarre. Während das Publikum derartige Eskapaden noch für amüsant hielt, war der Rest der Band fassungslos.

Produzent Peter Jenner hielt eisern an Barrett fest, denn er hoffte noch im Oktober dieses Jahres, dass die begonnenen Songs In the Beechwood und Vegetable Man beendet würden können. Sie blieben letztlich unveröffentlicht.[8]

In der Weihnachtszeit 1967 ging Roger Waters auf seinen alten Schulfreund David Gilmour zu, den er als zweiten Gitarristen für Pink Floyd gewinnen wollte, derweil Syd Barrett kaum mehr disponiert war. Gilmour schlug ein und übernahm bei Konzerten Barretts Part. Barrett selbst wanderte auf den Musikbühnen umher und spielte ausschließlich nach eigenen Eingebungen dann und wann mit.[9] Letztlich wurde er als Live-Musiker ausgebootet.

Es wurde absehbar, dass auf Syd Barrett vollständig zu verzichten sein würde. Der Entschluss dazu stand bereits im Januar 1968.[7] Nach Erscheinen der vornehmlich noch von Barrett geprägten The Piper at the Gates of Dawn, erwies es sich als nicht praktizierbar, nur live auf ihn zu verzichten, auch die Studioarbeit war quasi unmöglich geworden.[10] Anfang April 1968 war Barrett auch offiziell aus der Band ausgeschieden.[7] Gegenüber dem Melody Maker äußerte Barrett hierzu:[11]

“It wasn’t really a war. I suppose it was really just a matter of being a little offhand about things. We didn’t feel there was one thing which was gonna make the decision at the Minute.”

„Es war nicht wirklich ein Krieg. Ich nehme an, es ging nur darum, die Dinge ein wenig beiläufiger zu sehen. Wir hatten nicht das Gefühl, es gäbe da eine Sache, die von einer Minute auf die andere einer Entscheidung bedurft hätte.“

Produktion des Albums

Peter Jenner als Produzent

EMI Recording Studios, 1969

Nachdem Barrett Pink Floyd im April 1968 verlassen hatte, beendeten die Produzenten Peter Jenner und Andrew King von Blackhill Enterprises die Zusammenarbeit mit der Band, betreuten weiterhin aber Barrett.[10] Im Mai 1968 lud Jenner Syd Barrett in die Abbey Road Studios ein, um mit ihm Songs einzuspielen, insbesondere bisher nicht fertiggestellte Titel,[12] denn er war davon ausgegangen, dass es Barrett interessieren könnte, die bisherigen Rohfassungen zu veredeln und zu veröffentlichen. Barrett seinerseits, verfolgte eher undurchschaubare Pläne. Erste Produktionsversuche verzögerten sich bis Juni/Juli, weil Golden Hair, Late Night, Clowns and Jugglers und Opel zunächst nicht sauber verarbeitet werden konnten,[10] währenddessen sich die Zusammenarbeit mit Barrett sehr problematisch gestaltete.[13] Barrett brach die Produktionsarbeiten schließlich ab und verschwand im Mini ziellos mit seiner Freundin, um sich danach in einer psychiatrischen Einrichtung in Cambridge vertraut zu machen.

Anfang 1969 besann sich der Rekonvaleszent darauf, die Arbeit mit Peter Jenner wieder aufzunehmen. Nach anfänglichen Problemen unterzeichnete er einen Vertrag bei EMI und wurde an Malcolm Jones vermittelt, nachdem Jenner und Mitstreiter Norman Smith es abgelehnt hatten, die weitere Arbeit mit Barrett fortzusetzen.[12]

Malcolm Jones als Produzent

Syd Barrett spielte das Album The Madcap Laughs auf einer Fender Telecaster ein, ähnlich derjenigen auf dem Bild.

Diese begann am 10. April 1969 mit unter Jenner vorproduziertem Material. Neue Songs wurden eingespielt. Late Night verzauberte Jones geradezu, Golden Hair fand er großartig.[12] Die Slide-Gitarre in Late Night bearbeitete Barrett mit einem Feuerzeug, begleitet von sanfter transzendenter Perkussion. Zu Golden Hair tragen Auszüge aus Lean Out of the Window des irischen Schriftstellers James Joyce bei.[14][15] Neu geschrieben wurden Terrapin und Love You; Swan Lee und Clowns and Jugglers wurden überschnitten und Barrett konzentrierte sich auf die Gitarren- und Gesangsparts von Opel. Jones ließ wissen, dass Barrett in diesen Tagen in großartiger Verfassung gewesen sei (in “great form, and very happy” and “very together”).[12]

Eine Woche später brachte Barrett Musiker mit, so Jerry Shirley von Humble Pie und Willie Wilson von Jokers Wild. Vorgesehen war ursprünglich, den E-Bass einzuspielen. Barrett spielte seine Parts stets live im Studio. Veröffentlicht ist in If It’s in You beispielsweise der falsche Start des Stücks, insbesondere sein verstimmtes Ansingen, auf welches er erkennbar nervös und mit haspelndem Kommentar reagiert. Dann und wann hört man das Rascheln von Notenblättern. Barrett und die Musiker improvisierten in No Man’s Land.[12] Unbehagen bereitete Barretts Attitüde, Überlegenheit zu genießen (“Syd had a terrible habit of looking at you and laughing in a way that made you feel very stupid”).[16][17]

Here I Go hatte Barrett innerhalb weniger Minuten geschrieben und wurde innerhalb kürzester Zeit zusammen mit No Man’s Land eingespielt. Als Rhamadan überarbeitet werden sollte, ließ Barrett Jones wissen, dass keine weiteren Musiker benötigt würden, denn er habe eine phantastische Idee zur Umsetzung. Zur nächsten Probe erschien er mit einem Kassettenrekorder, auf dem Motorradgeräusche in trostlos suboptimaler Qualität festgehalten waren. Barrett überredete Jones dazu die Geräusche zu verarbeiten.[12]

Am 25. April 1969 mixte Barrett in Eigenregie Opel ab, weil Malcolm Jones erkrankt war und nicht erscheinen konnte. Im Vorfeld war besprochen, 4-Spur-Aufnahmen von Songs auf 8-Spur-Geräte zu übertragen, um Overdubs vorzubereiten. Das Studio sah es andererseits nicht gern, wenn Barrett bei den Arbeiten unbeaufsichtigt blieb. Gleichwohl befand Jones im Nachgang zu Opel anerkennend: One of the “best and most haunting” songs. Mit Mitgliedern der Band Soft Machine spielte er weitere Songs ein, auch die noch ausstehenden Bass-Partien.

Als David Gilmour Interesse daran bekundete, die Fortschritte Barretts bei den Plattenaufnahmen zu begutachten, bat ihn Barrett inständig, ihm zukünftig behilflich zu sein. Enttäuscht legte Jones daraufhin seinerseits die Projektverantwortung nieder.[12]

David Gilmour und Roger Waters als Produzenten

Gilmour und Waters waren mitten im Prozess der Erstellung von Ummagumma, als Syd Barrett sich mit der Bitte an die beiden wandte, ihn bei den letzten Produktionsschritten zu seinem Album zu unterstützen. Zur Bestürzung Barretts räumten ihm die beiden Musiker hierfür lediglich zwei Tage ein.[18] Am 12. Juni 1969 wurde Clowns and Jugglers in Octopus umgeschrieben, aufbauend auf der mit Soft Machine erarbeiteten Version. Inhaltlich fußt dieser Song in Auszügen auf dem Gedicht “Rilloby-Rill” des britischen Schriftstellers und Historikers Henry Newbolt.[19] Danach wurde Golden Hair überarbeitet und Long Gone sowie Dark Globe (mit Akkorden im Walzertakt) neu eingespielt. Die beiden Ex-Kollegen spürten den Druck ihrer vertraglichen Pflichten zu Ummagumma, zudem stand eine Tour in den Niederlanden an. Sie hielten daher an den Prioritäten im Sinne ihres eigenen Projekts fest, und erst Ende Juli kamen alle nochmals zusammen, um in weiteren Sessions den Aufnahmen den letzten Schliff zu geben. Anfang August wurden innerhalb von zwei Tagen und innerhalb weniger Stunden erst fünf, dann nochmals drei Songs gemixt und am 6. Oktober von Gilmour und Barrett aufgenommen.

Veröffentlichung und Nachwirkung

Octopus wurde im November 1969 als Single veröffentlicht; am 3. Januar 1970 dann The Madcap Laughs. Das Album erschien im Januar 1970 in Europa auf dem Underground-Tochterlabel von Columbia, Harvest Records, sowie in den Vereinigten Staaten auf Capitol Records. Dem Album war mit seinem Erscheinen pekuniär ein lediglich bescheidener Erfolg vergönnt. Es erhielt bei den Kritikern jedoch breite Anerkennung. In den USA wurden die Charts verpasst und in Großbritannien gelangte das Album bis auf Platz 40. 1974 wurde die Kompilation “The Madcap Laughs” and “Barrett” (Zusammenführung dieser beiden Alben) auf den Markt gebracht.

Zur Veröffentlichung sagte Gilmour:

“Perhaps we were trying to show what Syd was really like. But perhaps we were trying to punish him…”

„Vielleicht versuchten wir zu zeigen, wie Syd wirklich war. Aber vielleicht versuchten wir, ihn zu bestrafen…“

Barrett kommentierte:

“I don’t think it would stand as my last statement.”

„Ich glaube nicht, dass dies meine letzte Aussage ist.“

Waters befand schlicht, Barrett sei ein “genius”. Um bei EMI weiter produzieren zu dürfen, hätte es besserer Verkaufszahlen bedurft.[12] Mitproduzent Jones zeigte sich bestürzt über den unterdurchschnittlichen Produktionsbeitrag der beiden Pink-Floyd-Mitglieder. Gleichwohl promotete er das Album im Melody Maker unter Pseudonym und erklärte dort, dass ein großartiges Album vorliege.

Am 6. Juni 1970 gab Syd Barrett seine einzige Solo-Darbietung des Albums, die am Bahnhof Kensington stattfand[20] und nur Gilmour und Shirley als Mitmusiker aufbrachte. Während des vierten Stücks legte Barrett die Gitarre ab und verließ völlig unerwartet die Bühne.[10] Zu dem Konzert existieren Bootlegs.[21]

Der Melody Maker äußerte zum Erscheinen von The Madcap Laughs:[17]

“The mayhem and madness representing the Barrett mind unleashed”

„Das Chaos und der Wahnsinn, die den Barrett-Geist entfesselten“

Plattencover

Syd Barrett hatte zu Zeiten der Produktion von The Madcap Laughs eine Wohnung in Wetherby Mansions, Nähe Earls Court in London bezogen.[22] Eigens für das Albumcover hatte er den Boden seines Schlafzimmers in orangen und violetten Streifen gestrichen. Fotograf des Covers war Mick Rock, der für den Rolling Stone arbeitete. Zum Termin traf dieser Barrett in Unterhose und dessen Freundin nackt an.[23] Barrett hatte den Termin vergessen und seine Freundin Evelyn (bekannt als “Iggy the Eskimo”)[24] war gar nicht für das Fotoshooting vorgesehen, wurde aber auf der Rückseite des Covers verewigt.

Das Albumcover wurde von den Grafikdesignern Storm Thorgerson und Aubrey Powell, Begründer der Agentur Hipgnosis gestaltet.

Titel

Sämtliche Titel wurden von Syd Barrett geschrieben, mit Ausnahme von Golden Hair (basiert auf einem Gedicht von James Joyce). Die Titel sind dem originär erschienenen Album entnommen.

  1. Terrapin – 5:04 min
  2. No Good Trying – 3:26 min
  3. Love You – 2:30 min
  4. No Man’s Land – 3:03 min
  5. Dark Globe – 2:02 min
  6. Here I Go – 3:11 min
  7. Octopus – 3:47 min
  8. Golden Hair – 1:59 min
  9. Long Gone – 2:50 min
  10. She Took a Long Cold Look – 1:55 min
  11. Feel – 2:17 min
  12. If It’s in You – 2:26 min
  13. Late Night – 3:10

Gesamtspielzeit: 37:47 min

Personelle Besetzung

Produzenten und Tontechniker:

  • Syd Barrett – Produzent (Titel 7, 8)
  • Peter Jenner – Produzent (Titel 13)
  • Malcolm Jones – Produzent (Titel 1–4, 6, 12, 13)
  • David Gilmour – Produzent (Titel 5, 7–11)
  • Roger Waters – Produzent (Titel 5, 9–11)
  • Phil McDonald – Tontechniker
  • Peter Mew – Tontechniker
  • Mike Sheady – Tontechniker
  • Jeff Jarratt – Tontechniker
  • Tony Clark – Tontechniker

Plattencover:

  • Mick Rock – Fotograf
  • Storm Thorgerson und Aubrey Powell, Hipgnosis – Cover-Design

Wiederveröffentlichung

The Madcap Laughs wurde im Schlepptau des bahnbrechenden Erfolges von Pink Floyd mit The Dark Side of the Moon bei Harvest Records 1974 als Doppelalbum Syd Barrett wiederveröffentlicht. A Madcap Laughs war dabei die erste Platte dieses Albums. Das zweite Album war das ebenfalls 1970 erschienene und gleichzeitig letzte Werk von Syd Barrett, Barrett.[25] Auch hierzu hatte Storm Thorgerson das Plattencover entworfen.

1993 wurde das Album neu aufgelegt und erschien im gleichen Jahr unabhängig davon als 3CD-Box Crazy Diamond – The Complete Syd Barrett (neben Barrett und Opel). Im Jahr 2010 wurde das Album das bisher letzte Mal nachbearbeitet.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Stewart Mason, The Madcap Laughs – Syd Barrett: Songs, Reviews, Credits, Awards, AllMusic. Stand 31. Juli 2012.
  2. schizophrenia.com: Syd Barrett, Pink Floyd and Mental Illness
  3. Barry Miles, Pink Floyd, Die frühen Jahre, Kapitel 5, ISBN 978−3−85445−278−2, S. 94.
  4. Julian Palacios, Lost in the Woods: Syd Barrett and the Pink Floyd. Boxtree, (1997). ISBN 0−7522−2328−3.
  5. The Economist: Roger “Syd” Barrett, leader of Pink Floyd, died on July 7th, aged 60
  6. Nick Mason, Inside Out – A Personal History of Pink Floyd (Paperback), Phoenix Seite 95–105, (2005). ISBN 978−0−7538−1906−7.
  7. a b c Nicholas Schaffner, Saucerful of Secrets: The Pink Floyd Odyssey, London: Helter Skelter, S. 14 f., 91 f. (2005). ISBN 1−905139−09−8.
  8. Julian Palacios, Syd Barrett & Pink Floyd: Dark Globe, London: Plexus, S. 325 (2010). ISBN 0−85965−431−1.
  9. The Madcap Laughs (booklet), Syd Barrett. Harvest, EMI. 2010, S. 1.
  10. a b c d Toby Manning, The Rough Guide to Pink Floyd, London: Rough Guides, S. 45, 61 und 70f. (2006). ISBN 1−84353−575−0.
  11. Michael Watts, Syd Barrett interview Melody Maker, 27. März 1971
  12. a b c d e f g h Malcolm Jones, The Making of The Madcap Laughs, Brain Damage, S. 3–19 (2003).
  13. Mike Watkinson, Crazy Diamond – Syd Barrett and the Dawn of Pink Floyd
  14. Lean Out of the Window (James Joyce)
  15. Plattencover mit Joyce-Hinweis
  16. Syd Barrett – ‘The Madcap Laughs’ The Mick Rock Photo-Sessions Introduction
  17. a b Barry Plummer (Pamela Des Barres), Rock Bottom: Dark Moments In Music Babylon
  18. Rick Sanders, The Pink Floyd, London: Futura (1976). ISBN 0−86007−264−9.
  19. Rilloby-Rill, Author: Henry Newbolt
  20. Rob Chapman, Syd Barrett: A Very Irregular Head (Paperback), London: Faber, S. 270 (2010). ISBN 978−0−571−23855−2.
  21. Spielplan Syd Barrett: He Whom Laughs First
  22. Appartement in Wetherby Mansions
  23. Mick Rock (Fotoshooting) (Memento des Originals vom 8. August 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/utopia.knoware.nl
  24. The Strange Tale of Iggy the Eskimo
  25. Review: Dave Thomson (Syd Barrett)

Artist(s)

Veröffentlichungen von Syd Barrett die im OTRS erhältlich sind/waren:

The Madcap Laughs

Syd Barrett auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Syd Barrett

Roger Keith „Syd“ Barrett (* 6. Januar 1946 in Cambridge; † 7. Juli 2006 ebenda) war ein britischer Gitarrist, Sänger und Songwriter. Er war Mitbegründer und kreativer Kopf der Band Pink Floyd, bis er diese 1968 aufgrund beginnender psychischer Probleme verlassen musste. Nachdem er noch zwei Solo-Alben veröffentlicht hatte, zog er sich Mitte der 1970er Jahre aus der Öffentlichkeit zurück. Er gilt heute wegen seines ausdrucksstarken Gitarrenspiels und seiner fantasievollen Kompositionen als Pionier des Psychedelic Rock und des Space Rock.

Biografie

Syd Barrett war ein exzentrischer Kunststudent, der Gitarre spielte und sang.[1] Seine erste Band war 1962 Geoff Mott and the Mottoes in Cambridge. Sie probten oft im großen Wohnzimmer der Familie Barrett, nachdem seine Mutter das Haus nach dem Tod seines Vaters in eine Pension umgewandelt hatte. Diese Aufnahmesitzungen besuchte des Öfteren Syds älterer Schulfreund Roger Waters.

Barrett erfand den Bandnamen „Pink Floyd“: Der Name setzt sich aus den Vornamen der Bluesmusiker Pink Anderson sowie Floyd Council zusammen. Anfangs hieß die Band The Pink Floyd Sound.[2] Die ersten beiden Pink-Floyd-Singles Arnold Layne und See Emily Play ebenso wie das Debütalbum The Piper at the Gates of Dawn (1967) entstanden wesentlich unter Barretts Einfluss.[3] Während der Zeit mit Pink Floyd machte Barrett erste Erfahrungen mit Drogen, speziell mit LSD. Nach Aussage der anderen Bandmitglieder lagen bei ihm Genie und Wahnsinn ohnehin nahe beieinander; die Schwelle wurde nun immer häufiger durch den Drogenkonsum überschritten. Zudem lastete auf der Band nach den ersten kommerziellen Erfolgen der Druck, weitere Hits zu schreiben.

Da Barrett in Hinblick auf Studioarbeit und Auftritte immer unzuverlässiger wurde, beschlossen die anderen Bandmitglieder Anfang 1968, den befreundeten David Gilmour als zusätzlichen Gitarristen und Sänger in die Band aufzunehmen, um trotz Barretts Unberechenbarkeit auftreten zu können.[4] Syd Barretts fortschreitender Realitätsverlust führte schließlich zur Aufkündigung der Zusammenarbeit. Das letzte Konzert der fünfköpfigen Pink Floyd fand am 20. Januar 1968 am Hastings Pier in Hastings (Sussex) statt. Offiziell bekannt wurde die Trennung Pink Floyds von Barrett am 6. April 1968. David Gilmour hat nach eigener Aussage bis heute ein schlechtes Gewissen, weil er Barrett in der Band ersetzte. Die beiden Gitarristen waren Freunde gewesen, die sich gegenseitig das Gitarrespiel beigebracht hatten. Ebenso plagte Waters ein schlechtes Gewissen ob der Entlassung Barretts.[5] Pink Floyd unterstützten Barrett danach finanziell.

Nach dem Rauswurf bei Pink Floyd begann Barrett, mit Hilfe der ersten Pink-Floyd-Manager Peter Jenner und Andrew King, die weiterhin an sein Talent glaubten, mit den Aufnahmen eigener Songs als Solokünstler. Nach der Veröffentlichung von zwei Alben (The Madcap Laughs und Barrett) scheiterten weitere Aufnahmen jedoch an seinen psychischen Problemen,[3] die sein stetig steigender Drogenkonsum noch verschlimmerte. Barrett schwankte schließlich zwischen einem absolut chaotischen Verhalten und totaler Lethargie, hinzu kam deutlicher Realitätsverlust.

Seine letzten Studioaufnahmen datieren vom November 1974. Während der Aufnahmen des Pink-Floyd-Albums Wish You Were Here erschien Barrett zur Überraschung der Band im Studio, und zwar äußerlich so verändert, dass sie ihn zunächst nicht erkannten.[6][7] Die bereits vor seinem Erscheinen geschriebenen Songs Wish You Were Here und Shine On You Crazy Diamond sind ihm gewidmet. Mitte der 1970er-Jahre zog sich Syd Barrett vom Rockgeschäft zurück.[8] Er beschloss, aus London wegzuziehen und nach Cambridge zurückzukehren, um dort bei seiner Mutter in Abgeschiedenheit zu leben. Sein letztes Interview gab er 1982.[9] Nach dem Tod seiner Mutter 1991 lebte er allein. Dem Mythos, der sich um Syd Barrett gebildet hatte, gab dieses Verhalten Vorschub. Die Fans waren geradezu erpicht darauf, von ihren angeblichen Syd-Sichtungen zu berichten. Die Television Personalities haben darüber das Lied I Know Where Syd Barrett Lives geschrieben. Er starb am 7. Juli 2006 an einem Krebsleiden.[10]

Der Musiker und Songschreiber

Barrett komponierte Popsongs, die durch ungewöhnliche melodische und harmonische Wendungen wegweisend für die psychedelische Rockmusik waren. Er verband Rockmusik mit visuellen Effekten; unter seiner Führung entwickelte Pink Floyd die erste auf die Musik einer Band abgestimmte Light-Show. Die ersten Pink-Floyd-Auftritte gehören somit zu den frühen Beispielen von Multimedia-Shows in der Rockmusik.

Barrett schrieb fast das gesamte Songmaterial zur ersten Pink-Floyd-LP The Piper at the Gates of Dawn. In seinen Songs stehen verschiedenste musikalische Einflüsse nebeneinander. Stücke wie Matilda Mother haben ihre Inspiration in alten Kinderliedern, das später solo entstandene Here I Go hat Ähnlichkeiten mit Music-Hall-Songs. Das wohl bekannteste Barrett-Stück Astronomy Domine verwendet ungewöhnliche Akkordrückungen, die weder mit Blues-Kadenzen noch mit Popsongs aus der damaligen Zeit vergleichbar sind (Akkordabfolge: E-Dur Es-Dur G-Dur A-Dur). In diesem Song setzt Barrett zudem eine Slide-Gitarre ein: „Er transformierte die Slidegitarre (die zuvor meist mit dem Blues aus dem Mississippidelta assoziiert wurde) zum Inventar der typisch englischen Traumlandschaften der Floyd.“ (Nicholas Schaffner). Ebenso zeigt Barrett hier den Einsatz der Echo-Box, die in solistischen Passagen geisterhafte Klangbilder erzeugt.

Barrett und die frühen Pink Floyd haben sich Einflüsse amerikanischer Gruppen zunutze gemacht, die sich Mitte der 1960er Jahre im Spannungsfeld zwischen Blues, modalem Jazz und frühen psychedelischen Anleihen bewegten. Hier wären etwa die Byrds oder die Paul Butterfield Blues Band zu nennen, die sich von den Weltmusik-Experimenten von Jazzmusikern wie Yusef Lateef oder John Coltrane inspirieren ließen und in Stücken wie East West oder Eight Miles High erstmals orientalisch anmutende modale Skalen mit phrygischem Modus verwendeten. Das Orgel-Solo von Matilda Mother basiert beispielsweise auf solchen Tonleitern. Viele Barrett-Songs basieren auf prägnanten Gitarrenfiguren, die dennoch spielerisch einfach umsetzbar sind: Quartgriffe in Golden Hair oder etwa Picking-Figuren mit Leersaiten zu Beginn von Matilda Mother.

Nach seiner Trennung von Pink Floyd setzte Barrett mit The Madcap Laughs und Barrett zwei Solo-Alben um, die, durch seine Drogen-Problematik bedingt, produktionstechnische Mängel aufwiesen, aber immer noch seine Stärken als Songwriter unter Beweis stellten. Barrett wurde bei seinen Soloprojekten von den Pink-Floyd-Mitgliedern Gilmour und Waters unterstützt, die (teilweise ohne seine Mitwirkung) aus den aufgenommenen Fragmenten die endgültigen Songs zusammenstellten. Die fast kammermusikalische Umsetzung von Golden Hair, einem Gedicht von James Joyce, oder das an Happy Together von den Turtles erinnernde Stück Dominoes gehören vielleicht zu den wichtigsten Beispielen von Barretts späterer Musik.

Rezeption und Bedeutung in der Popkultur

Obwohl längst aus dem professionellen Musikerleben ausgeschieden, erfuhren Barrett und seine Musik in den 1980er-Jahren eine Art Revival. Zahlreiche Musiker im Bereich zwischen Independent Rock und experimenteller New Wave beriefen sich auf ihn als prägendem Einfluss. Auf den LPs Beyond the Wildwood – A Tribute to Syd Barrett sowie Fuck Your Dreams, This Is Heaven (Soundtrack zu dem gleichnamigen Film) präsentierten Musiker und Bands wie Paul Roland und Minimal Compact eigene Versionen seiner Songs. Sehr bekannt zudem ist die Dark Globe-Coverversion der amerikanischen Kultband R.E.M., die als 7″-Single in einer (von Sammlern viel gesuchten) Flexiversion im SASSY Magazin 1990 veröffentlicht wurde. Ferner ist Dark Globe in Deutschland 1993 auf der R.E.M.-Maxi-CD-Single Everybody Hurts enthalten. Eine weitere Version dieses Titels hat die britische Formation Placebo aufgenommen. 2008 kamen namhafte Musiker – unter anderem auch seine ehemaligen Bandkollegen von Pink Floyd und Roger Waters als Solokünstler – zusammen, um ein Tribute Concert abzuhalten.[11]

Diskografie

Mit Pink Floyd

Alben

Singles und EPs

  • 1967: Arnold Layne / Candy and a Currant Bun (7″-Single), auf Columbia (DB 8156)
  • 1967: See Emily Play / Scarecrow (7″-Single), auf Columbia (DB 8214)
  • 1967: See Emily Play / Scarecrow / Arnold Layne / Candy and a Currant Bun (7″-EP), auf La Voz De Su Amo (EPL 14.377)
  • 1967: Flaming / The Gnome (7″-Single), auf Tower (378)
  • 1967: Apples and Oranges / Paint Box (7″-Single), auf Columbia (DB 8310)
  • 1967: Matilda Mother (7″-Acetat-Single), auf Emidisc
  • 1968: Let There Be More Light / Remember a Day (7″-Promo-Single), auf Tower (440) und Odeon (OR-2367)

Kompilationen

  • 1968: Tonite Let’s All Make Love in London (LP), Soundtrack zum Film von Peter Whitehead, auf Instant Records (INLP 002)
  • 1990: Tonite Let’s All Make Love in London ... Plus (LP, CD), erweiterter Soundtrack zum Film von Peter Whitehead, auf See For Miles Records (SEEK 258)
  • 1997: Pink Floyd/1967: The First 3 Singles (CD), auf EMI (CDEMD 1117)

Solo

Alben

  • 1970: The Madcap Laughs (LP), auf Harvest (SHVL 765)
  • 1970: Barrett (LP), auf Harvest (SHSP 4007) oder Odeon (OP-80173)
  • 1988: Opel (LP), auf Harvest (SHSP 4126), Capitol Records (CI-91206) und EMI (064 7 91206 1)
  • 2004: The Radio One Sessions (CD), auf Strange Fruit (SFRSCD127)

Singles und EPs

  • 1969: Octopus / Golden Hair (7″-Single), auf Harvest (HAR 5009)
  • 1988: Wouldn’t You Miss Me (Dark Globe) (12″-Promo-Single), auf Capitol Records (SPRO-79606)
  • 1988: The Peel Sessions (12″-EP), Aufnahme vom 24. Februar 1970, auf Strange Fruit (SFPS043)
  • 1993: Crazy Diamond (7″-EP), auf Capitol Records (NR 7243 8 58186 7)

Kollaborationen

  • 1974: The Madcap Laughs / Barrett (2LP), auf Harvest (SHDW 404)
  • 1992: Octopus. The Best Of (CD), auf Cleopatra (CLEO 57712)
  • 1993: Crazy Diamond – The Complete Syd Barrett (3CD), auf Harvest (SYD BOX 1, 0777 7 81412 2 8)
  • 2001: The Best Of Syd Barrett – Wouldn’t You Miss Me? (CD), auf Harvest, Capitol Records und EMI (7243 5 32320 2 3)
  • 2010: An Introduction to Syd Barrett (CD), auf Harvest, Capitol Records und EMI (50999 9 07736 2 4, TOCP-70882)

Mit The Last Minute Put Together Boogie Band (auch Stars)

  • 2014: Six Hour Technicolor Dream (CD), auf Easy Action, zusammen mit Fred Frith als Gast bei der Jamsession der Band im Corn Exchange in Cambridge, Großbritannien am 27. Januar 1972[12]

Filme

  • 1967: Tonite Lets All Make Love in London von Peter Whitehead
  • 1994: London 66–67 (VHS, PAL), auf See For Miles Films Ltd. (PFVP1), Outtakes von Tonite Lets All Make Love in London
  • 1994: Syd Barrett’s First Trip (VHS, PAL, DVD), auf Vexfilms und MVD Visual (DR-2780)
  • 2003: The Pink Floyd and Syd Barrett Story (DVD), auf Voiceprint (USD473) und Slam Dunk Media (SDMD2016), UK: PlatinPlatin[13]
  • 2006: Under Review (DVD), auf Chrome Dreams (DVD - CVIS398)

Bücher

  • Julian Palacios: Lost in the Woods: Syd Barrett and the Pink Floyd. 1997, ISBN 0−7522−2328−3.
  • Mike Watkinson, Pete Anderson: Crazy Diamond: Syd Barrett and the Dawn of “Pink Floyd”. ISBN 0−7119−8835−8 (enthält einige Abdrucke von Barretts Gemälden).
  • David Parker: Random Precision: Recording the Music of Syd Barrett, 1965–1974. 2001, ISBN 1−901447−25−1.
  • Nicholas Schaffner: Pink Floyd: vom Underground zur Rock-Ikone. Überarbeitete und aktualisierte Neuauflage (übersetzt aus dem Amerikanischen), Hannibal, Höfen 2004, ISBN 3−85445−248−9.
  • Rob Chapman: Syd Barrett - A very irregular head. London: Faber & Faber, 2010, ISBN 978−0−571−23855−2.
  • Michele Mari: Mr. Pink Floyd. Roman (übersetzt von Birte Völker), Edition Elke Heidenreich bei C. Bertelsmann, 2011, ISBN 3−570−58026−1.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Wieland Harms: The Unplugged Guitar Book. 20 der schönsten Songs für Akustikgitarre. Gerig Music, ISBN 3−87252−249−3, S. 34.
  2. Nicholas Schaffner: Pink Floyd - Vom Underground zur Rock-Ikone, S. 47
  3. a b Daily-Mail-Artikel vom 12. Juli 2006
  4. Nachruf auf Stern.de vom 11. Juli 2006 (Memento vom 10. Oktober 2010 im Internet Archive)
  5. Barry Miles, Pink Floyd, Die frühen Jahre, Kapitel 5, Seite 94, ISBN 978−3−85445−278−2, S. 200.
  6. Syd Barrett (rechts oben) mit Pink Floyd 1968 kurz vor der Trennung
  7. Syd Barrett im Abbey-Road-Studio während der Aufnahmen 1975
  8. Nachruf auf Zeit-Online vom 12. Juli 2006
  9. Syd Barrett’s Last Interview. Abgerufen am 16. Januar 2021 (amerikanisches Englisch).
  10. Syd Barrett: Life. In: Syd Barrett | The Official Website. Abgerufen am 21. April 2021.
  11. Floyd play at Barrett tribute gig. 11. Mai 2007 (bbc.co.uk [abgerufen am 21. April 2021]).
  12. Dave Swanson: ‘Lost’ Syd Barrett Recordings To Be Released in: Ultimate Classic Rock, 22. Januar 2014
  13. Auszeichnungen für Musikverkäufe: UK

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