Talk Talk ¦ It’s My Life

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CD (Album)

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GTIN: 5099962178426 Artist: Genres & Stile: , ,

Zusätzliche Information

Format

Inhalt

Release

Veröffentlichung It’s My Life:

1984

Hörbeispiel(e) It’s My Life:

It’s My Life auf Wikipedia (oder andere Quellen):

It’s My Life
Studioalbum von Talk Talk

Veröffent-
lichung(en)

Februar 1984

Aufnahme

1983

Label(s)EMI Records

Format(e)

CD, LP, MC

Genre(s)

Synthie-Pop, New Wave

Titel (Anzahl)

9

Länge

43:26

Produktion

Tim Friese-Greene

Chronologie
The Party’s Over
1982
It’s My LifeThe Colour of Spring
1986
Singleauskopplungen
13. Januar 1984It’s My Life
März 1984Such a Shame
1984Dum Dum Girl
1985It’s My Life (Wiederveröffentlichung)

It’s My Life ist das zweite Studioalbum der englischen Band Talk Talk. Es erschien im Februar 1984. Musikalisch ist es von Synthie-Pop und New Wave geprägt.

Entstehung

Die Aufnahmen zum Album fanden in London statt, Tim Friese-Greene produzierte die Platte. Der Bassist von Mike Oldfield, Phil Spalding, ist als Gastmusiker auf dem Album zu hören. Er spielt statt Paul Webb bei The Last Time, denn dieser benutzte ausschließlich einen Fretless Bass, und für diesen Song wurde ein Bass mit Bünden gebraucht. Spalding sagte später, dass er die Session trotz eines Katers gespielt habe – Friese-Greene und Mark Hollis hätten von ihm verlangt, trotz der Einfachheit des Basslaufs mehrere Takes einzuspielen.[1]

Cover

Das Cover des Albums wurde von James Marsh gestaltet. Es nimmt Elemente des Gemäldes The Boyhood of Raleigh von John Everett Millais auf.

Veröffentlichung und Rezeption

Am 13. Januar wurde vorab die erste Single It’s My Life veröffentlicht, die sich relativ erfolgreich entwickelte und in den britischen Charts Platz 46 erreichte. Das Album erschien im Februar 1984. Die im März 1984 folgende zweite Single Such a Shame wurde zum größten Hit der Band und erreichte in Deutschland und Österreich Platz 2 und in der Schweiz sogar die Top-Position.

Durch den internationalen Erfolg der Singles wurde auch die Platte zu einem Top-5-Album in mehreren europäischen Ländern. Insbesondere in der Schweiz, den Niederlanden und in Deutschland war sie erfolgreich und erreichte die Plätze 2, 3 bzw. 4.[2] In den Niederlanden blieb das Album zwischen 1984 und 1986 für 64 Wochen in den Charts. Es erreichte auch Platz 35 in den UK-Albumcharts. In den Vereinigten Staaten verfehlte das Album die Top 40 und erreichte Platz 42.

Titelliste

Nr.TitelLänge
1.Dum Dum Girl3:51
2.Such a Shame5:42
3.Renée6:22
4.It’s My Life3:50
5.Tomorrow Started5:57
6.The Last Time4:23
7.Call in the Night Boy3:47
8.Does Caroline Know?4:40
9.It’s You4:41

Einzelnachweise

  1. ‚Talk Talk - It’s My Life‘ Story auf der Homepage von Phil Spalding
  2. https://hitparade.ch/album/Talk-Talk/It’s-My-Life-141

Artist(s)

Veröffentlichungen von Talk Talk die im OTRS erhältlich sind/waren:

It’s My Life ¦ The Party’s Over ¦ The Colour Of Spring ¦ Spirit Of Eden

Talk Talk auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Talk Talk
Allgemeine Informationen
HerkunftLondon, England
Genre(s)Synth Pop, New Wave
Art-Rock, Post-Rock
Gründung1981
Auflösung1991
Letzte Besetzung
Mark Hollis († 2019)
Lee Harris
Paul Webb
Ehemalige Mitglieder
Simon Brenner (1981–1983)

Talk Talk war eine britische Band, die in den frühen 1980er Jahren mit Synthiepop und New Wave begann und bis Mitte der 1980er Jahre große kommerzielle Erfolge erzielte. Danach wandelte sich die Band künstlerisch und veröffentlichte zwischen 1988 und 1991 zwei avantgardistische Werke, die einen wichtigen Einfluss auf Art- und Post-Rock hatten und zahlreiche nachfolgende Musiker inspirierten.[1][2] Die Veröffentlichungen erfolgten bei den Labeln EMI, Polydor und Parlophone.

Bandgeschichte

Die Londoner Band wurde 1981 gegründet. Der kommerzielle Höhepunkt wurde Mitte der 1980er Jahre erreicht. Die Gruppe produzierte Popmusik, die von ernsthafteren Themen handelten als diejenigen vieler zeitgenössischer Synthie-Pop-Bands, womit sie Kultstatus erlangte. Das aus dem Jahr 1984 stammende Lied Such a Shame war durch den Roman Der Würfler von Luke Rhinehart beeinflusst.[3]

Der Keyboarder Simon Brenner schied nach dem ersten Album The Party’s Over, das im Juli 1982 erschien und einen ersten Erfolg für die Band insbesondere im englischsprachigen Raum darstellte, aus. Auf den folgenden Produktionen übernahm Tim Friese-Greene die Produktion und das Spielen der Tasteninstrumente und komponierte zusammen mit dem Sänger Mark Hollis, wurde allerdings nie festes Mitglied der Band und spielte auch nicht bei Konzerten der Band mit, die für Live-Auftritte auf Session-Musiker zurückgriff. Die beiden Alben It’s My Life (1984) und The Colour of Spring (1986) waren große kommerzielle Erfolge, und so bekam die Band zunächst freie Hand für künftige Produktionen. 1986 spielten Talk Talk beim Montreux Jazz Festival; der Auftritt wurde für das Fernsehen aufgezeichnet und genießt mittlerweile Kultstatus. 1988 entstand das künstlerisch avantgardistische Werk Spirit of Eden, bei dem u. a. Jazz-Größen, wie Henry Lowther, der Violinenvirtuose Nigel Kennedy und der Instrument-Erfinder Hugh Davies, mitwirkten. Dieses anspruchsvolle Projekt begeisterte Kritiker und viele Musiker, konnte aber kommerziell bei weitem nicht an die früheren Erfolge anknüpfen, so dass die Plattenfirma die Band fallen ließ. Daher erschien das letzte Album Laughing Stock 1991 auf dem Jazz-Label Verve. Später wurde dieser neue Stil als Post-Rock bezeichnet. EMI gab 1991 ein Remix-Album History Revisited heraus, das zu Rechtsstreitigkeiten mit der Band führte, weil dies gegen den Willen der Musiker geschah. Schließlich löste Mark Hollis die Band auf.

Spätere Projekte der ehemaligen Bandmitglieder

Mark Hollis brachte 1998 als Solo-Künstler ein gleichnamiges Album heraus, zog sich aber danach aus der Musikszene zurück. Ein letztes extrem minimalistisches Stück wurde von ihm unter dem Pseudonym John Cope – benannt nach einem gleichnamigen Song von Talk Talk – auf dem Album AV1 von Dave Allinson und Phil Brown veröffentlicht.

Paul Webb und Lee Harris veröffentlichten gemeinsam unter dem Namen „.O.rang“ (oder „’O’rang“) von 1994 bis 1996 zwei Alben und eine EP, auf denen sie ohne gängige Songstrukturen vielfältige Klangteppiche ausbreiten. Bereits in dieser Zeit arbeiteten sie mit der noch unbekannten Musikerin Beth Gibbons zusammen. Lee Harris wurde von diversen Bands wie Midnight Choir oder Bark Psychosis als Schlagzeuger engagiert. 2002 veröffentlichte Paul Webb unter dem Pseudonym „Rustin’ Man“ zusammen mit der Portishead-Sängerin Beth Gibbons das Album Out of Season. Zusammen mit Lee Harris und einigen Portishead-Mitgliedern gingen sie auf Tour. Für die beiden Ex-Talk-Talk-Mitglieder war es die erste Bühnenpräsenz seit 1986. Als Mark Hollis 2019 starb, gab Webb zu Protokoll, mit dem Sänger seit Jahren keinen Kontakt mehr gehabt zu haben.

Diskografie

Alben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[4][5]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE AT CH UK US
1982The Party’s OverUK21
Silber
Silber

(25 Wo.)UK
US132
(16 Wo.)US
1984It’s My LifeDE4
Gold
Gold

(42 Wo.)DE
CH2
(15 Wo.)CH
UK35
(8 Wo.)UK
US42
(22 Wo.)US
1986The Colour of SpringDE11
(25 Wo.)DE
AT16
(4 Wo.)AT
CH3
(16 Wo.)CH
UK8
Gold
Gold

(21 Wo.)UK
US58
(17 Wo.)US
1988Spirit of EdenDE16
(10 Wo.)DE
CH12
(7 Wo.)CH
UK19
Silber
Silber

(6 Wo.)UK
1991Laughing StockDE65
(4 Wo.)DE
UK26
(2 Wo.)UK
1999London 1986DE46
(3 Wo.)DE
Livealbum

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Kompilationen

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[4]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE AT CH UK US
1990Natural History – The Very Best OfDE10
Gold
Gold

(27 Wo.)DE
CH27
(4 Wo.)CH
UK3
Gold
Gold

(21 Wo.)UK
1991History Revisited – The RemixesDE27
(11 Wo.)DE
UK35
(2 Wo.)UK
1997The Very Best OfUK54
Gold
Gold

(2 Wo.)UK
2011EssentialCH61
(2 Wo.)CH

Weitere Kompilationen

  • 1984: It’s My Mix (Remixe)
  • 1986: Mini LP (US Mixe)
  • 1998: Asides Besides
  • 1998: 12×12 Original Remixes
  • 2000: The Collection
  • 2001: Remixed
  • 2001: Missing Pieces
  • 2003: Introducing… Talk Talk
  • 2003: The Essential
  • 2005: The Ultra Selection
  • 2013: Natural History
  • 2013: Natural Order 1982–1991

Singles

JahrTitel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[4]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE AT CH UK US
1982Talk Talk
The Party’s Over
UK23
(14 Wo.)UK
US75
(7 Wo.)US
Today
The Party’s Over
UK14
(13 Wo.)UK
1983My Foolish Friend
UK57
(3 Wo.)UK
1984It’s My Life
It’s My Life
DE33
(22 Wo.)DE
UK46
Silber
Silber

(14 Wo.)UK
US31
(14 Wo.)US
Die Single wurde 1990 wiederveröffentlicht und
erreichte dann im Vereinigten Königreich Platz 13.[6]
Such a Shame
It’s My Life
DE2
(23 Wo.)DE
AT2
(12 Wo.)AT
CH1
(16 Wo.)CH
UK49
(6 Wo.)UK
US89
(3 Wo.)US
Dum Dum Girl
It’s My Life
DE20
(12 Wo.)DE
CH24
(5 Wo.)CH
UK74
(1 Wo.)UK
Another Word
DE25
(12 Wo.)DE
1985Life’s What You Make It
The Colour of Spring
DE24
(15 Wo.)DE
CH17
(8 Wo.)CH
UK16
(15 Wo.)UK
US90
(4 Wo.)US
1986Living in Another World
The Colour of Spring
DE34
(9 Wo.)DE
CH23
(1 Wo.)CH
UK48
(4 Wo.)UK
Give It Up
The Colour of Spring
UK59
(3 Wo.)UK
2003It’s My Life
UK64
(1 Wo.)UK
Liquid People vs. Talk Talk

Weitere Singles

  • 1982: Mirror Man
  • 1982: Another Word
  • 1984: Such a Shame (US Mix)
  • 1984: Tomorrow Started (Live)
  • 1986: I Don’t Believe in You
  • 1988: I Believe in You
  • 1991: Living in Another World (Remix)
  • 1991: After the Flood (Outtake)
  • 1991: New Grass
  • 1991: Ascension Day

Bootlegs

  • 1982: Live Gillingham in Concert 82
  • 1982: Live Radio One 82
  • 1982: Live München 82
  • 1984: Live Ahoy 84
  • 1984: Live Hammersmith 84
  • 1984: Live Metropol, Wien, Austria
  • 1984: Live Lyceum 84
  • 1984: Live San Francisco 84
  • 1984: Live Utrecht ’84
  • 1986: Live Torhout (Belgium) 86
  • 1986: Live Montreux 86
  • 1991: Talking Colours Live Hammersmith Odeon 86
  • 2005: Fading Colours Live Utrecht Muziekcentrum Vrendenburg 86

Videoalben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[4]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE AT CH UK US
2008Live at Montreux 1986UK16
(4 Wo.)UK

Weitere Videoalben

  • 2008: Natural History – The Very Best Of (11 Videos)
  • 2013: Natural History – The Very Best Of (12 Videos)

Als ’O’rang (Lee Harris & Paul Webb)

  • 1994: Spoor (EP)
  • 1995: Herd of Instinct
  • 1996: Fields and Waves

Rezeption

Der Rolling Stone ordnet Talk Talk als einen der wichtigsten Pop-Acts der 1980er und frühen 1990er Jahre ein: „Talk Talk gilt als eine der wichtigsten Pop-Acts der 1980er Jahre. Mit Hits wie It’s My Life oder Such a Shame wurde Hollis zum Chart-Star, jedoch waren es die Alben Spirit of Eden (1988) und Laughing Stock (1991), die ihn in die Sphäre der Songwriter-Genies erhoben, weil er zunehmend Jazz und Neue Musik in seine Werke einbezog.“[7]

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Goldene Schallplatte

  • Belgien Belgien
    • 2006: für das Album The Very Best Of[8]
  • Frankreich Frankreich
    • 1985: für das Album It’s My Life
  • Kanada Kanada
    • 1986: für das Album The Colour of Spring
  • Niederlande Niederlande
    • 1986: für das Album The Colour of Spring
    • 1991: für das Album Natural History – The Very Best Of

Platin-Schallplatte

  • Niederlande Niederlande
    • 1988: für das Album It’s My Life

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen)
Silver record icon.svg SilberGold record icon.svg GoldPlatinum record icon.svg PlatinVer­käu­feQuel­len
 Belgien (BEA)0! SGold record icon.svg Gold10! P25.000Einzelnachweise
 Deutschland (BVMI)0! SGold record icon.svg 2× Gold20! P500.000musikindustrie.de
 Frankreich (SNEP)0! SGold record icon.svg Gold10! P100.000infodisc.fr
 Kanada (MC)0! SGold record icon.svg Gold10! P50.000musiccanada.com
 Niederlande (NVPI)0! SGold record icon.svg 2× Gold2Platinum record icon.svg Platin1200.000nvpi.nl
 Vereinigtes Königreich (BPI)Silver record icon.svg 3× Silber3Gold record icon.svg 3× Gold30! P620.000bpi.co.uk
InsgesamtSilver record icon.svg 3× Silber3Gold record icon.svg 10× Gold10Platinum record icon.svg Platin1

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Ben Myers: How Talk Talk spoke to today’s artists auf theguardian.com, abgerufen am 16. August 2017
  2. Graeme Thomson: Talk Talk: the band who disappeared from view auf theguardian.com, abgerufen am 16. August 2017
  3. Ralf Summer, Bayerischer Rundfunk: Vom 80er-Pop zur Kammermusik: Der wundersame Wandel von Talk Talk | BR.de. 20. April 2012 (br.de [abgerufen am 31. Januar 2018]).
  4. a b c d Chartquellen: DE AT CH UK US
  5. The Billboard Albums von Joel Whitburn, 6th Edition, Record Research 2006, ISBN 0−89820−166−7.
  6. Talk Talk - It’s My Life (1990), officialcharts.com
  7. Rolling Stone: Talk Talk: Mark Hollis ist tot. 25. Februar 2019, abgerufen am 25. Februar 2019 (deutsch).
  8. Goud & Platina 2006 (Memento vom 8. März 2021 im Internet Archive) ultratop.be, abgerufen am 7. April 2022 (niederländisch).

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