Taylor Swift ¦ Evermore

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2LP (Album, Gatefold)

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GTIN: 0602435651279 Artist: Genres & Stile: , ,

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Farbe

Label

Release

Veröffentlichung Evermore:

2020

Hörbeispiel(e) Evermore:





Evermore auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Evermore
Studioalbum von Taylor Swift
Cover

Veröffent-
lichung(en)

11. Dezember 2020

Label(s)Republic Records • Taylor Swift Productions

Format(e)

CDDownloadVinyl

Genre(s)

Indie-FolkAlternative RockIndie-Pop • Chamber-Pop

Titel (Anzahl)

15 / 17

Länge

60:00 min

Besetzung

Produktion

Taylor Swift • Jack Antonoff • Aaron Dessner • BJ Burton • Bryce Dessner • James McAlister

Chronologie
Folklore
(2020)
Evermore

Evermore (stilisiert „evermore“) ist das neunte Studioalbum der US-amerikanischen Sängerin Taylor Swift. Es wurde am 11. Dezember 2020 über die Labels Republic Records und Taylor Swift Productions veröffentlicht. Swift bezeichnet das Album als „Schwester-Album“ zu ihrem etwa fünf Monate vorher erschienenen Album Folklore.

Hintergrund

Einen Tag vor Veröffentlichung des Albums kündigte Swift das Album erstmals auf ihren Social-Media-Accounts an.[1] Am Erscheinungstag wurde neben Lyric Videos zu allen 15 Titeln des Standardalbums zudem das Musikvideo zu der ersten Single Willow veröffentlicht, welches eine Fortsetzung zu Swifts vorherigem Musikvideo für Cardigan darstellt. Die physische Edition des Albums enthält die Bonus-Tracks Right Where You Left Me und It’s Time to Go.

Covergestaltung

Das Albumcover zeigt Swift von hinten vor einem entlaubten Wald stehend. Es enthält weder den Albumtitel noch ihren Namen.

Titelliste

Standard Edition

#Titel[2]Songwriter[3]ProduzentLänge
1.WillowTaylor Swift, Aaron DessnerAaron Dessner3:34
2.Champagne ProblemsTaylor Swift, William BoweryAaron Dessner4:04
3.Gold RushTaylor Swift, Jack AntonoffTaylor Swift, Jack Antonoff3:51
4.'Tis the Damn SeasonTaylor Swift, Aaron DessnerAaron Dessner3:49
5.Tolerate ItTaylor Swift, Aaron DessnerAaron Dessner4:05
6.No Body, No Crime (feat. Haim)Taylor SwiftTaylor Swift, Aaron Dessner3:35
7.HappinessTaylor Swift, Aaron DessnerAaron Dessner5:15
8.DorotheaTaylor Swift, Aaron DessnerAaron Dessner3:45
9.Coney Island (feat. The National)Taylor Swift, Aaron Dessner, Bryce Dessner, William BoweryAaron Dessner, Bryce Dessner4:35
10.IvyTaylor Swift, Jack Antonoff, Aaron DessnerAaron Dessner4:20
11.Cowboy Like MeTaylor Swift, Aaron DessnerAaron Dessner4:35
12.Long Story ShortTaylor Swift, Aaron DessnerAaron Dessner3:35
13.MarjorieTaylor Swift, Aaron DessnerAaron Dessner4:17
14.ClosureTaylor Swift, Aaron DessnerAaron Dessner, BJ Burton, James McAlister3:00
15.Evermore (feat. Bon Iver)Taylor Swift, Justin Vernon, William BoweryTaylor Swift, Aaron Dessner5:04

Physiche Edition

#TitelSongwriterProduzentLänge
16.Right Where You Left MeTaylor Swift, Aaron DessnerAaron Dessner4:05
17.It's Time to GoTaylor Swift, Aaron DessnerTaylor Swift4:15

Rezeption

QuelleBewertung
AllMusic[4]
The Guardian[5]
The Independent[6]
The Sydney Morning Herald[7]
NME[8]
Pitchfork7.9/10[9]
Rolling Stone[10]

Evermore erhielt nahezu nur positive bis sehr positive Kritiken. Metacritic ermittelte für das Album eine durchschnittliche Bewertung von 85/100 basierend auf 27 Rezensionen.[11]

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen

Album

Evermore erreichte in den Vereinigten Staaten in der ersten Chartwoche mit 329.000 Album-equivalent units Platz eins der Albumcharts.[12] In der zweiten Woche hielt das Album die Spitzenposition mit 169.000 Album-equivalent units.[13]

ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­plat­zie­rungWo­chen
Deutschland (GfK) Deutschland (GfK)[14]5 (19 Wo.)19
Österreich (Ö3) Österreich (Ö3)[15]2 (13 Wo.)13
Schweiz (IFPI) Schweiz (IFPI)[16]4 (16 Wo.)16
Vereinigtes Königreich (OCC) Vereinigtes Königreich (OCC)[17]1 (… Wo.)
Vereinigte Staaten (Billboard) Vereinigte Staaten (Billboard)[18]1 (… Wo.)

Lieder

JahrTitel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[19]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
2020WillowDE46
(5 Wo.)DE
AT30
(3 Wo.)AT
CH21
(8 Wo.)CH
UK3
(14 Wo.)UK
US1
(20 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 11. Dezember 2020
No Body, No CrimeUK19
(5 Wo.)UK
US34
(2 Wo.)US
Charteinstieg: 26. Dezember 2020
feat. Haim
Folgende Lieder erschienen nicht als Single, wurden aber durch das Album zu Download und Streaming bereitgestellt und konnten somit eine Platzierung erlangen:
2020Champagne ProblemsCH92
(1 Wo.)CH
UK15
(9 Wo.)UK
US21
(2 Wo.)US
Charteinstieg: 18. Dezember 2020
’Tis The Damn SeasonUS39
(2 Wo.)US
Charteinstieg: 26. Dezember 2020
Gold RushUS40
(1 Wo.)US
Charteinstieg: 26. Dezember 2020
Tolerate ItUS45
(1 Wo.)US
Charteinstieg: 26. Dezember 2020
HappinessUS45
(1 Wo.)US
Charteinstieg: 26. Dezember 2020
EvermoreUS57
(1 Wo.)US
Charteinstieg: 26. Dezember 2020
feat. Bon Iver
IvyUS61
(1 Wo.)US
Charteinstieg: 26. Dezember 2020
Coney IslandUS63
(1 Wo.)US
Charteinstieg: 26. Dezember 2020
feat. The National
DorotheaUS67
(1 Wo.)US
Charteinstieg: 26. Dezember 2020
Long Story ShortUS68
(1 Wo.)US
Charteinstieg: 26. Dezember 2020
Cowboy Like MeUS71
(1 Wo.)US
Charteinstieg: 26. Dezember 2020
MarjorieUS75
(1 Wo.)US
Charteinstieg: 26. Dezember 2020
ClosureUS82
(1 Wo.)US
Charteinstieg: 26. Dezember 2020
Nummer-eins-SinglesDEDEATATCHCHUKUKUSUS
Top-10-SinglesDEDEATATCHCHUK1UKUS1US
Singles in den ChartsDE1DEAT1ATCH2CHUK3UKUS14US

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnung, Verkäufe)
Ver­käu­fe
Australien (ARIA) Australien (ARIA)Gold record icon.svg Gold35.000
Dänemark (IFPI) Dänemark (IFPI)Gold record icon.svg Gold10.000
Kanada (MC) Kanada (MC)Gold record icon.svg Gold40.000
Neuseeland (RMNZ) Neuseeland (RMNZ)Gold record icon.svg Gold7.500
Vereinigte Staaten (RIAA) Vereinigte Staaten (RIAA)657.000
Vereinigtes Königreich (BPI) Vereinigtes Königreich (BPI)Gold record icon.svg Gold100.000
InsgesamtGold record icon.svg 5× Gold
849.500

Hauptartikel: Taylor Swift/Auszeichnungen für Musikverkäufe

Weblinks

  • [1] Taylor Swift Store. Abgerufen am 11. Dezember 2020 (englisch)

Einzelnachweise

  1. Instagram: Taylor Swift Abgerufen am 11. Dezember 2020
  2. "evermore" von Taylor Swift. Apple Music. Abgerufen am 11. Dezember 2020
  3. Taylor Swift Releases New Album evermore: Listen and Read the Full Credits. Pitchfork. (Englisch) Abgerufen am 11. Dezember 2020
  4. Evermore - Taylor Swift | Songs, Reviews, Credits | AllMusic. Abgerufen am 23. Dezember 2020 (englisch).
  5. Taylor Swift: Evermore – rich alt-rock and richer character studies. 11. Dezember 2020, abgerufen am 23. Dezember 2020 (englisch).
  6. Taylor Swift’s new album Evermore is full of haunting tales – review. 11. Dezember 2020, abgerufen am 23. Dezember 2020 (englisch).
  7. Brodie Lancaster: Taylor Swift is back, stronger than ever before. 11. Dezember 2020, abgerufen am 23. Dezember 2020 (englisch).
  8. Taylor Swift – 'Evermore': the NME review. In: NME | Music, Film, TV, Gaming & Pop Culture News. 11. Dezember 2020, abgerufen am 23. Dezember 2020 (britisches Englisch).
  9. Taylor Swift: evermore. Abgerufen am 23. Dezember 2020 (englisch).
  10. Claire Shaffer: Taylor Swift Deepens Her Goth-Folk Vision on the Excellent 'Evermore'. In: Rolling Stone. 11. Dezember 2020 (rollingstone.com [abgerufen am 23. Dezember 2020]).
  11. evermore by Taylor Swift. In: Metacritic. Abgerufen am 23. Dezember 2020 (englisch).
  12. Taylor Swift’s ‘Evermore’ Arrives at No. 1 on Billboard 200 Albums Chart. Abgerufen am 23. Dezember 2020 (englisch).
  13. Taylor Swift’s ‘Evermore’ Spends Second Week at No. 1 on Billboard 200. Abgerufen am 28. Dezember 2020 (englisch).
  14. Taylor Swift − Evermore. offiziellecharts.de, abgerufen am 4. Juni 2021.
  15. Taylor Swift − Evermore. austriancharts.at, abgerufen am 23. Dezember 2020.
  16. Taylor Swift - Evermore - swisscharts.com. Abgerufen am 23. Dezember 2020.
  17. Taylor Swift. officialcharts.com, abgerufen am 18. Dezember 2020.
  18. Taylor Swift’s ‘Evermore’ Arrives at No. 1 on Billboard 200 Albums Chart. Abgerufen am 21. Dezember 2020 (englisch).
  19. Chartquellen: DE AT CH UK US

Artist(s)

Veröffentlichungen von Taylor Swift die im OTRS erhältlich sind/waren:

Folklore ¦ Evermore ¦ Fearless (Taylor’s Version) ¦ 1989

Taylor Swift auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Taylor Swift (2019)

Taylor Alison Swift (* 13. Dezember 1989 in Reading, Pennsylvania) ist eine US-amerikanische Pop- und Country-Sängerin, Gitarristin, Songwriterin, Musikproduzentin und Schauspielerin. Sie hat weltweit laut IFPI 170 Millionen Tonträger verkauft (Stand: Februar 2015) und gehört damit zu den weltweit erfolgreichsten Künstlern.[1]

Leben

Swift wurde 1989 in Reading, Pennsylvania in eine Familie der oberen Mittelschicht aus Wyomissing geboren.[2] Ihre Mutter Andrea Finlay war zunächst leitende Angestellte im Marketingbereich und später Hausfrau. Ihr Vater Scott Swift ist Vermögensberater bei Merrill Lynch.[3] Ihr jüngerer Bruder ist der Schauspieler . Swifts Eltern betrieben eine Weihnachtsbaumschule.[4] Ihre Großmutter mütterlicherseits war Opernsängerin.[5] Swift interessierte sich in ihrer Kindheit für Country-Musik von Künstlerinnen wie LeAnn Rimes, Patsy Cline, Dolly Parton, den Dixie Chicks und Shania Twain.

Im Alter von zehn Jahren begann Swift an Karaokewettbewerben teilzunehmen und bei Festivals und Messen als Sängerin aufzutreten. Dafür schrieb sie bereits eigene Songs. Mit elf Jahren versuchte sie, in Nashville bei verschiedenen Plattenlabels einen Vertrag zu erhalten. Mit 12 Jahren lernte sie, Gitarre zu spielen.[6] Mit 14 Jahren wurde sie bei einem Auftritt im von Scott Borchetta entdeckt, der sie für sein neues Plattenlabel Big Machine Records verpflichtete. Im selben Jahr zog die Familie nach Hendersonville in Tennessee. Dort besuchte sie die Hendersonville High School. 2010 war Swift nach den Dreharbeiten von Valentinstag für einige Monate mit Taylor Lautner liiert.[7] Seit Ende 2016 ist sie mit dem britischen Schauspieler Joe Alwyn liiert.

Karriere

Taylor Swift (2012)

2006–2012: Alben Taylor Swift, Fearless, Speak Now und Red – Anfänge mit Country

2006 veröffentlichte Swift ihre Debütsingle Tim McGraw, die Platz sechs in den amerikanischen Country-Charts erreichte.[8] Ihr Debütalbum Taylor Swift wurde im Oktober desselben Jahres veröffentlicht und belegte Platz fünf der Billboard 200. Es wurde von der RIAA mit Fünffach-Platin ausgezeichnet. Aus dem Album erreichten vier Singles die Top Ten der US-Country-Charts; in den Billboard Hot 100 kamen drei der Singles in die Top 40. Alle Songs auf diesem Album hat Swift entweder selbst geschrieben oder sie wurden von ihr mitverfasst.

Im November 2008 veröffentlichte sie ihr zweites Album Fearless, das die Albumcharts mit Unterbrechungen elf Wochen lang anführte;[9] kein anderes Album seit dem Jahr 2000 konnte diesen Spitzenplatz länger behaupten, und es war in den Vereinigten Staaten das meistverkaufte Album des Jahres 2009.[10] Anfang Februar 2009 wurde die Single Love Story aus dem Album Fearless mit rund 2,7 Millionen Einheiten zum Country-Song mit den meisten bezahlten Downloads.[11] Im September 2009 konnte ihr Titel You Belong with Me den ersten Platz der Country-Charts erreichen. 2010 gewann sie den People’s Choice Award in der Kategorie Beste Künstlerin.[12] Bei den Grammy Awards 2010 erhielt sie vier Auszeichnungen. Im Februar 2010 führte ihre Fearless Tour durch fünf Städte Australiens, bei der die Country-Band Gloriana im Vorprogramm auftrat.[13]

Swifts drittes Album Speak Now, das im Oktober 2010 veröffentlicht wurde, verkaufte sich in den USA innerhalb der ersten Woche mehr als eine Million Mal. Die Songs des Albums entstanden in Arkansas, New York City, Boston und Nashville und wurden von ihr selbst geschrieben. Als Co-Produzent trat auf, der bereits an Swifts ersten beiden Alben mitgewirkt hatte. Die erste Singleauskopplung des Albums war Mine; es folgten Back to December, Mean, The Story of Us, Sparks Fly und Ours. Für Mean wurde sie mit zwei Grammys ausgezeichnet.[14]

Ihr viertes Studioalbum Red erschien im Oktober 2012 und wurde von Nathan Chapman produziert. Die erste Single aus diesem Album war We Are Never Ever Getting Back Together.[15] Als zweite Single wurde Begin Again veröffentlicht. Die dritte Single I Knew You Were Trouble konnte sich in Deutschland in den Top 10 platzieren, in Großbritannien und in den USA erreichte sie Platz zwei. Die Single verkaufte sich in den USA mehr als drei Millionen Mal.[16] Als vierte Singleauskopplung folgte 22. Das Album verkaufte sich mehr als sechs Millionen Mal. Swift, die 2011 mit Einnahmen von über 35 Millionen US-Dollar weltweit die kommerziell erfolgreichste Musikerin war,[17] spielt eine akustische Westerngitarre der kalifornischen Firma Taylor Guitars aus dem Holz der Koa-Akazie.[18]

2014–2019: Alben 1989, Reputation und Lover – Wechsel zur Popmusik

Im Oktober 2014 veröffentlichte Universal Music ihr fünftes Studioalbum mit dem Titel 1989, das sie unter anderem zusammen mit Max Martin, Shellback, Ryan Tedder, Jack Antonoff, Nathan Chapman, Imogen Heap und Greg Kurstin wieder bei Big Machine Records produziert hat.[19] Der Name des Albums bezieht sich auf Swifts Geburtsjahr. Mit dem Album wendete sich die Sängerin erstmals von Country in Richtung Pop. Einen ersten Ausblick auf die neue Stilrichtung des Albums gab sie im August 2014 mit der Veröffentlichung der Single Shake It Off und im Rahmen eines Live-Streaming-Events aus New York City und der Veröffentlichung des Musikvideos zur Single.[20] Die zweite Single Blank Space wurde im November als Musikdownload und in Deutschland im Januar 2015 als CD veröffentlicht. Als weitere Singles des Albums wurden im Februar Style, im Mai Bad Blood und im August Wildest Dreams ausgekoppelt. Im Januar 2016 wurde Out of the Woods und im Februar New Romantics als Single ausgekoppelt.

Ihr sechstes Studioalbum Reputation erschien im November 2017.[21] Die erste Singleauskopplung Look What You Made Me Do wurde vorab im August 2017 veröffentlicht und stieg in die Top 10 der deutschen, österreichischen und Schweizer Singlecharts ein. In den britischen Singlecharts und in den Billboard Hot 100 gelang ihr mit diesem Song ein Nummer-eins-Erfolg. Als zweite Auskopplung folgte …Ready for It? Swift fungierte zusammen mit Jack Antonoff, Max Martin und Shellback als Produzentin. In dem Song End Game kollaborierte sie mit dem Rapper Future und dem Sänger Ed Sheeran.[22]

Auf der Tour zu ihrem sechstem Studioalbum Reputation, der Reputation Stadium Tour, spielte sie 345,5 Millionen US-Dollar ein und hatte während ihrer 53 Shows 2,88 Millionen Zuschauer. Die Tour erzielte den Rekord für die höchsten Einnahmen einer US-Tour.[23]

Nachdem Swift ME! (feat. Brendon Urie) als erste Vorab-Singleauskopplung vom ihrem siebten Studioalbum Lover im April 2019 veröffentlichte, zeigte sie mit der zweiten Vorab-Singleauskopplung You Need to Calm Down ihre Unterstützung für die LGBT-Community. Das Lied wurde dazu passend während des Pride-Monats veröffentlicht. In dem Musikvideo traten Prominente wie Katy Perry, Ellen DeGeneres und Adam Lambert auf.[24] Das zugehörige Studioalbum – veröffentlicht durch Republic Records – erschien nach der Veröffentlichung der Promo-Singleauskopplung The Archer und der dritten Vorab-Singleauskopplung Lover im August 2019. Nach der Veröffentlichung des Albums wurde The Man als vierte und vorerst letzte Singleauskopplung im Frühjahr 2020 veröffentlicht. Im zugehörigen Musikvideo spielte Swift die im Lied beschriebene Identität Swifts als Mann.

2020: Alben Folklore und Evermore – Versuche mit Indie und Folk

Wegen der COVID-19-Pandemie wurden Swifts Auftritte in den Vereinigten Staaten und Brasilien bis 2021 verschoben.[25] Im Mai 2020 wurden Aufnahmen von ihrem City-of-Lover-Konzert aus dem Jahr 2019 auf ABC ausgestrahlt. Sie veröffentlichte auch die Liveversionen der Lover-Lieder, die sie bei diesem Konzert gesungen hatte.[26] Im Juni 2020 wirkte sie bei YouTubes Livestream Dear Class of 2020 mit.[27][28]

Im Juli 2020 erschien ihr achtes Studioalbum Folklore.[29] Damit und mit der Single Cardigan ist sie die erste Künstlerin, die sich in derselben Woche auf Rang eins der Billboard 200 und der Hot 100 platzieren konnte.[30] Im März 2021 gewann sie mit Folklore die Auszeichnung Album of the Year an den Grammy Awards.[31]

Im Dezember 2020 erschien mit Evermore ihr neuntes Studioalbum. Ebenso wie beim Vorgängeralbum hat sie alle Songs während der Covid-19-Pandemie in Selbstisolation geschrieben.[32]

Seit 2021: Neueinspielung der ersten sechs Alben

Im April 2021 veröffentlichte sie eine Neueinspielung ihres Albums Fearless (mit dem Zusatz Taylor’s Version), in der erklärten Absicht, auf diese Weise die kommerzielle Verfügungsgewalt über ihre Kompositionen zurückzugewinnen. Die "perfekt wirkende Eins-zu-eins-Kopie" bezeichnet Andreas Borcholte deshalb als "ein Akt der künstlerischen Selbstermächtigung".[33][34]

Markenrechte

Swift hat sich bei ihrem Album 1989 nicht nur die Rechte an den Titeln und an der Musik schützen lassen, sondern auch an einzelnen Textzeilen. Wer die Textstücke „This sick beat“, „Party like it’s 1989“ oder „Nice to meet you. Where you been?“ ohne ihre Einwilligung verwendet, kann von ihr verklagt werden.[35][36] Die Band Peculate kritisierte dies als direkten „Angriff auf die freie Rede“ und nahm einen Song mit dem Titel This Sick Beat auf, dessen Text „auch einzig und allein aus der von Taylor Swift geschützten Phrase besteht“.[36]

Im Juli 2019 kaufte Scooter Braun das Musiklabel Big Machine Records, das alle Alben von Taylor Swift besitzt. The Wall Street Journal schätzte den Verkaufspreis auf 300 Millionen US-Dollar. Swift bezeichnete ihn als „Tyrann“ und diese Situation als ihren „schlimmsten Albtraum“. Sie möchte die Rechte an ihrer Musik selbst erwerben und bereut es, mit 15 den Vertrag mit Big Machine Records unterschrieben zu haben.[37] Finanziert hatte den Kauf die Carlyle Group. Im April 2021 verkaufte Braun seine Ithaca Holding für fast 1 Mrd. US$ an die Big Hit America Inc., eine Tochter der Hybe Corporation.[38]

Konflikt mit Apple

Im Juni 2015 veranlasste Swift die Firma Apple, die Bezahlung von Künstlern zu überdenken und großzügiger zu gestalten. Apple hatte geplant, im Rahmen seines neuen Streamingdienstes Apple Music den Nutzern drei kostenlose Probemonate zu gewähren, wobei die Künstler leer ausgehen sollten. Indem sie sich weigerte, Apple ihr Album 1989 zur Verfügung zu stellen, bewirkte Swift ein Umdenken. Apple wird zwar die Titel weiterhin kostenfrei anbieten, die Künstler nun jedoch finanziell entschädigen.[39]

Rezeption

Swift hat von Beginn ihrer Karriere an für ihr musikalisches Werk meist positive Kritiken erhalten.[40] In der New York Times wurden ihr bereits 2008 gute Liedermacherqualitäten bei fehlender Naivität attestiert.[41] 2020 wurde nach der Premiere beim Sundance Festival auf Netflix die Dokumentation Taylor Swift: Miss Americana (Miss Americana) veröffentlicht.[42]

Politische Position

Vom Rechtspopulisten Milo Yiannopoulos und anderen Vertretern der Alt-Rights wird Swift als Ikone verehrt. Andre Anglin, Autor des Nazi-Blogs The Daily Stormer, bezeichnete die Sängerin als „reine arische Göttin“. Swift hat nicht dazu Stellung bezogen, weswegen ihr vorgeworfen wurde, sich nicht von Neonazis zu distanzieren.[43][44][45] In einem Interview mit der Zeitschrift Time hat Swift ihre Zurückhaltung in Sachen Politik damit begründet, dass sie andere Menschen nicht beeinflussen wolle, so lange sie noch nicht genug wisse, um den Leuten zu sagen, wen sie wählen sollen.[46]

Im Oktober 2018 gab Swift ihre Unterstützung für die Kandidaten der demokratischen Partei bei der Kongresswahl bekannt.[47] Im Mai 2020 warf Swift Donald Trump vor, den Todesfall George Floyd durch seinen Rassismus mitverschuldet zu haben und die daraus entstandenen Konflikte zu befeuern.[48]

Auszeichnungen

Der Rolling Stone listete sie 2015 auf Rang 97 der 100 besten Songwriter aller Zeiten.[49] Sie hat seit 2007 mehr als 50 Auszeichnungen insbesondere im Country-Bereich erhalten. Dazu zählen unter anderem die Country Music Association Awards, die und die Academy of Country Music Awards, bei denen sie mehrfach ausgezeichnet wurde.

Weitere Auszeichnungen erhielt sie bei den BMI Awards, den American Music Awards, den Teen Choice Awards, den People’s Choice Awards, den Emmy Awards und den Billboard Music Awards. 2015 gewann sie insgesamt acht der 40 zu vergebenden Billboard Awards.[50] Bei den People's Choice Awards gewann ihr Song Only the Young (von der Dokumentation Miss Americana) in der Kategorie The Soundtrack Song of 2020.[51]

Von MTV wurde sie sechsmal mit dem Video Music Award und dreimal mit dem Europe Music Awards ausgezeichnet. Bei den Grammy Awards erhielt sie bislang elf Auszeichnungen:

Billboard Music Awards

Grammy Awards

MTV Video Music Awards

  • 2009: in der Kategorie Best Female Video für You Belong with Me
  • 2013: in der Kategorie Best Female Video für I Knew You Were Trouble
  • 2015: in der Kategorie Video of the Year für Bad Blood (feat. Kendrick Lamar)
  • 2015: in der Kategorie Best Female Video für Blank Space
  • 2015: in der Kategorie Best Pop Video für Blank Space
  • 2015: in der Kategorie Best Collaboration für Bad Blood (feat. Kendrick Lamar)

MTV Europe Music Awards

  • 2012: in der Kategorie Best Live Act für die Speak Now World Tour
  • 2012: in der Kategorie Best Female
  • 2012: in der Kategorie Best Look
  • 2015: in der Kategorie Best Song für Bad Blood (feat. Kendrick Lamar)
  • 2015: in der Kategorie Best US Act
  • 2019: in der Kategorie Best Video für ME!
  • 2019: in der Kategorie Best US Act
Taylor Swift, 2009

Filmografie

Diskografie

Studioalben

JahrTitel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS USCoun­try Coun­try
2006Taylor Swift
Big Machine Records
UK81
Gold
Gold

(3 Wo.)UK
US5
Siebenfachplatin
×7
Siebenfachplatin

(275 Wo.)US
Coun­try1
(179 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 24. Oktober 2006
Verkäufe: + 7.750.000[52]
2008Fearless
Big Machine Records

Fearless (Taylor’s Version)
Republic Records
DE21
Gold
Gold

(15 Wo.)DE
AT21
Gold
Gold

(18 Wo.)AT
CH31
(12 Wo.)CH
UK5Doppelplatin×2Doppelplatin
(64 Wo.)

1
(7 Wo.)UK
US1DiamantDiamant
(261 Wo.)

1
(22 Wo.)US
Coun­try1
(275 Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 11. November 2008
Neuauflage: 9. April 2021
Verkäufe: + 12.094.500
2010Speak Now
Big Machine Records
DE15
(4 Wo.)DE
AT16
(4 Wo.)AT
CH17
(7 Wo.)CH
UK6
Gold
Gold

(9 Wo.)UK
US1
Sechsfachplatin
×6
Sechsfachplatin

(139 Wo.)US
Coun­try1
(… Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 25. Oktober 2010
Verkäufe: + 6.672.500
2012Red
Big Machine Records
DE5
Gold
Gold

(24 Wo.)DE
AT3
(10 Wo.)AT
CH9
(21 Wo.)CH
UK1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(84 Wo.)UK
US1
Siebenfachplatin
×7
Siebenfachplatin

(… Wo.)US
Coun­try1
(… Wo.)Coun­try
Erstveröffentlichung: 22. Oktober 2012
Verkäufe: + 9.032.000
20141989
Big Machine Records
DE4
Platin
Platin

(53 Wo.)DE
AT5
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(56 Wo.)AT
CH3
Gold
Gold

(53 Wo.)CH
UK1
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(… Wo.)UK
US1
Neunfachplatin
×9
Neunfachplatin

(… Wo.)US
Erstveröffentlichung: 27. Oktober 2014
Verkäufe: + 12.667.000
2017Reputation
Big Machine Records
DE2
(22 Wo.)DE
AT1
Platin
Platin

(17 Wo.)AT
CH1
(11 Wo.)CH
UK1
Platin
Platin

(57 Wo.)UK
US1
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(… Wo.)US
Erstveröffentlichung: 10. November 2017
Verkäufe: + 4.500.000[53]
2019Lover
Republic Records
DE2
(19 Wo.)DE
AT2
(24 Wo.)AT
CH2
(15 Wo.)CH
UK1
Gold
Gold

(… Wo.)UK
US1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(… Wo.)US
Erstveröffentlichung: 23. August 2019
Verkäufe: + 3.200.000[54]
2020Folklore
Republic Records
DE5
(29 Wo.)DE
AT2
(17 Wo.)AT
CH1
(22 Wo.)CH
UK1
Gold
Gold

(… Wo.)UK
US1
Platin
Platin

(… Wo.)US
Erstveröffentlichung: 24. Juli 2020
Verkäufe: + 1.990.000[55]
Evermore
Republic Records
DE5
(19 Wo.)DE
AT2
(13 Wo.)AT
CH4
(16 Wo.)CH
UK1
Gold
Gold

(… Wo.)UK
US1
(… Wo.)US
Erstveröffentlichung: 11. Dezember 2020
Verkäufe: + 440.500
1 Fearless erreichte erst nach Veröffentlichung von Fearless (Taylor’s Version) 2021 die Höchstplatzierung in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zur Erscheinungszeit belegte es Platz zwölf, 14 bzw. Platz 35.

Literatur

Weblinks

Commons: Taylor Swift – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Taylor Swift named IFPI Global Recording Artist of 2014. International Federation of the Phonographic Industry, 23. Februar 2015, abgerufen am 28. September 2015 (englisch).
  2. Cutter; Kimberley: Taylor Swift's Rise to America's Sweetheart. In: Marie Claire. 2. Juni 2010, abgerufen am 7. Februar 2014.
  3. Cohen, Erica: Taylor Swift's father is a Blue Hen. In: UDaily. 23. September 2009, abgerufen am 7. Februar 2014.
  4. Lizzie Widdicombe: "You Belong With Me". In: The New Yorker, 10. Oktober 2011. Abgerufen am 11. Oktober 2011. 
  5. Taylor Swift: Biography. In: TV Guide. Abgerufen am 16. Oktober 2011.
  6. http://www.nydailynews.com/entertainment/music/computer-tech-taught-taylor-swift-guitar-exclusive-article-1.2072638
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