Tears For Fears ¦ The Seeds Of Love

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GTIN: 0602547706928 Artist: Genres & Stile: , ,

Zusätzliche Information

Format

Inhalt

Ausgabe

,

Release

Veröffentlichung The Seeds Of Love:

1989

Hörbeispiel(e) The Seeds Of Love:

The Seeds Of Love auf Wikipedia (oder andere Quellen):

The Seeds of Love
Studioalbum von Tears For Fears

Veröffent-
lichung(en)

25. September 1989

Label(s)Phonogram, Mercury Records

Format(e)

CD, LP

Genre(s)

Rock, New Wave

Titel (Anzahl)

8

Laufzeit

49:35

Produktion

Tears For Fears, Dave Bascombe

Studio(s)

Real World Studios, Box Mill (Wiltshire)

Chronologie
Songs from the Big Chair
(1985)
The Seeds of LoveTears Roll Down (Greatest Hits 82–92)
(1992)
Singleauskopplungen
22. August 1989Sowing the Seeds of Love
6. November 1989Woman in Chains
19. Februar 1990Advice for the Young at Heart
2. August 1990Famous Last Words

The Seeds of Love (dt. Die Saat der Liebe) ist das dritte Studioalbum der britischen Band Tears For Fears. Das Album erschien am 25. September 1989 bei Phonogram bzw. Mercury Records und wird dem Genre New Wave zugerechnet.

Entstehungsgeschichte

Roland Orzabal nahm zusammen mit Nicky Holland, einer studierten Pianistin, die Tears For Fears bereits bei der Tournee zum Album Songs from the Big Chair unterstützt hatte, im Januar 1987 die Arbeit an einem neuen Musikalbum auf. Die beiden schrieben fünf der acht Titel gemeinsam. An Sowing the Seeds of Love schrieb Orzabal zusammen mit Curt Smith. Als Produzenten des Albums war das Produzentenduo Clive Langer und vorgesehen. Die Zusammenarbeit gestaltete sich jedoch schwierig, so dass Orzabal schließlich zusammen mit David Bascombe die Leitung übernahm. Das Album wurde in Peter Gabriels Real World Studios in Wiltshire mit zahlreichen Gastmusikern und der von der Band entdeckten amerikanischen Sängerin und Pianistin Oleta Adams eingespielt.

Veröffentlichung und Charterfolg

Vier Wochen vor der Veröffentlichung des Albums wurde im August 1989 Sowing the Seeds of Love als Single veröffentlicht und erreichte in den Hitparaden vordere Platzierungen (Platz 5 in den britischen Singlecharts[1], Platz 2 in den Billboard Hot 100[2] und Platz 11 in den deutschen Singlecharts.[3]).

Das Album schaffte es an die Spitze der britischen Albencharts[4] und hielt sich dort 30 Wochen. Das Album wurde vom britischen Phonoverband BPI noch im Oktober 1989 mit einer Platinschallplatte ausgezeichnet.[5]

In den Vereinigten Staaten kam das Album bis auf Platz 8 der Billboard 200[6] mit einer Verweildauer von 34 Wochen. Auch der amerikanische Verband RIAA zertifizierte eine Platinschallplatte.[7]

In Deutschland erreichte es Platz 5 und hielt sich 37 Wochen, in der Schweiz Platz 8 und 11 Wochen, in Österreich Platz 13 und 8 Wochen.[8] Der deutsche Musikverband zertifizierte eine Goldene Schallplatte.[9]

Rezeption

Stanton Swihart von Allmusic sieht das Album wegen der bandinternen Streitigkeiten in einer gewissen Stringenz: „Like their other albums, The Seeds of Love continues the concept of moving from hurting to healing to beginning anew (the hit Sowing the Seeds of Love) to growing apart.“ (dt.: Wie ihre anderen Alben setzt The Seeds of Love das Konzept des Fortschreitens von der Verletzung über die Heilung und den Neubeginn (der Hit Sowing the Seeds of Love) bis zum Auseinanderleben fort.).[10]

Besetzung

  • Roland Orzabal: Gesang, Fairlight Programming, Gitarre, Keyboards
  • Curt Smith: Gesang, Bass (Sowing the Seeds of Love)
  • Oleta Adams: Gesang, Piano
  • Nicky Holland: Piano, Keyboards, Hintergrundgesang
  • Simon Clark: Hammond-Orgel, Synthesizer
  • Ian Stanley: Hammond-Orgel (Sowing the Seeds of Love)
  • Chris Hughes: Schlagzeug (Sowing the Seeds of Love)
  • Pino Palladino: Bass (Badman’s Song, Standing on the Corner of the Third World)
  • Manu Katché: Schlagzeug (Badman’s Song, Standing on the Corner of the Third World)
  • Carole Steele: Perkussion (Badman’s Song, Standing on the Corner of the Third World)
  • Phil Collins: Schlagzeug (Woman in Chains)
  • Luis Jardim: Perkussion
  • Robbie McIntosh: Gitarre (Badman’s Song, Year of the Knife)
  • Neil Taylor: Gitarre (Woman in Chains)
  • Randy Jacobs: Gitarre
  • Jon Hassell: Trompete (Standing on the Corner of the Third World, Famous Last Words)
  • Kate St. John: Saxofon, Oboe (Swords and Knives)
  • Peter Hope-Evans: Mundharmonika (Standing on the Corner of the Third World)
  • Tessa Niles: Gesang, Hintergrundgesang
  • Carol Kenyon: Hintergrundgesang
  • Dolette McDonald: Hintergrundgesang
  • Andy Caines: Hintergrundgesang
  • Maggie Ryder: Hintergrundgesang
  • Simon Phillips: Schlagzeug (Year of the Knife)

Titelliste

#TitelAutor(en)Länge
1.Woman in ChainsOrzabal6:30
2.Badman's SongOrzabal / Holland8:32
3.Sowing the Seeds of LoveOrzabal / Smith6:20
4.Advice for the Young at HeartOrzabal / Holland4:55
5.Standing on the Corner of the Third WorldOrzabal5:33
6.Swords and KnivesOrzabal / Holland6:20
7.Year of the KnifeOrzabal / Holland6:55
8.Famous Last WordsOrzabal / Holland4:31

Einzelnachweise

  1. ChartArchive – Tears For Fears – Sowing the Seeds of Love. Abgerufen am 28. Oktober 2012 (englisch).
  2. Sowing the Seeds of Love – Tears for Fears – Billboard. In: billboard.com. Abgerufen am 28. Oktober 2012 (englisch).
  3. Christian Graf und Burghard Rausch: Rockmusiklexikon. Europa / Bd. 2, Lake–Zombies. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-596-12388-7, S. 751–1515., S. 1294.
  4. Chartarchive – Tears For Fears – The Seeds of Love. In: chartarchive.com. Abgerufen am 28. Oktober 2012 (englisch).
  5. Gold-/Platinum-Database. In: bpi.co.uk. British Phonographic Industry, abgerufen am 28. Oktober 2012 (Suchwort: Tears For Fears).
  6. The Seeds of Love – Tears for Fears – Billboard. In: billboard.com. Abgerufen am 28. Oktober 2012 (englisch).
  7. RIAA – Gold- & Platinum Searchable Database. In: riaa.com. Recording Industry Association of America, abgerufen am 28. Oktober 2012 (englisch, Suchwort:Tears For Fears).
  8. Tears for Fears – The Seeds of Love – hitparade.ch. In: hitparade.ch. Hung Medien, abgerufen am 28. Oktober 2012.
  9. Bundesverband Musikindustrie: Gold-/Platin-Datenbank. Abgerufen am 28. Oktober 2012 (Suchwort: Tears For Fears).
  10. The Seeds of Love – Tears for Fears: Songs, Reviews, Credits, Awards. In: allmusic.com. Rovi Corp., abgerufen am 28. Oktober 2012 (englisch).

Artist(s)

Veröffentlichungen von Tears For Fears die im OTRS erhältlich sind/waren:

The Seeds Of Love

Tears For Fears auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Tears for Fears
Curt Smith (links) und Roland Orzabal (rechts), 2017
Curt Smith (links) und Roland Orzabal (rechts), 2017
Allgemeine Informationen
Genre(s)Pop-Rock, Synthiepop, New Wave
Gründung1981
Websitetearsforfears.com
Gründungsmitglieder
Roland Orzabal
Curt Smith (1981–1990, seit 2004)
Ian Stanley (bis 1989)
Manny Elias (bis 1986)
Aktuelle Besetzung
Roland Orzabal
Curt Smith

Tears for Fears ist eine britische Band aus Bath, Großbritannien.

Geschichte

Im Jahr 1981 erfolgte die Gründung durch Roland Orzabal und Curt Smith. Den Bandnamen entnahmen sie einem Buch des amerikanischen Psychotherapeuten und Begründers der Primärtherapie, Arthur Janov. Janovs Themen sind die Grundlage für viele Liedtexte der Band.

Vor ihrem ersten offiziellen Album veröffentlichten sie als Band Graduate, hervorgegangen aus einer Schülerband, 1980 das Album Acting My Age. Orzabal war auch hier schon Sänger und Songschreiber, weitere Musiker waren Steve Buck, Andy Marsden und John Baker. Der Stil war ein gänzlich anderer, eher in Richtung Ska bis Pop.

Ihr erstes im Frühjahr 1983 erschienenes Album The Hurting drückte die schwierige Kindheit Orzabals aus und besaß einen sehr eigenen Sound. Aus diesem weltweit erfolgreichen Album wurden vier Singles ausgekoppelt: Suffer the Children, Change, Mad World und Pale Shelter. 2000 nahmen Gary Jules und Michael Andrews das Lied Mad World als Titelmelodie zum Film Donnie Darko neu auf und kamen damit Ende 2003 in die Charts, in Großbritannien sogar auf Platz eins.

Mit dem im Frühjahr 1985 veröffentlichten zweiten Album Songs from the Big Chair fanden Tears for Fears zu ihrem – für den Synthiepop der späten 1980er Jahre typischen – Sound, der fortan zu ihrem Markenzeichen wurde. Das Album machte sie beiderseits des Atlantiks berühmt. Die beiden Single-Auskoppelungen Shout (1984) und Everybody Wants to Rule the World (1985) werden bis heute von Radiosendern ausgestrahlt. Letzteres Lied wurde in den USA zum bekanntesten Lied des Jahres gewählt und knapp zehn Jahre später für zwei Millionen Radioeinsätze ausgezeichnet.

An diesen ersten beiden Alben waren noch die beiden Bandmitglieder (Schlagzeug) und (Keyboards) beteiligt. Stanley ist auch Mitautor der Hits Shout, Everybody Wants to Rule the World und Mothers Talk.

Das im Herbst 1989 herausgebrachte dritte Album The Seeds of Love, auf dem Ian Stanley zum letzten Mal als Bandmitglied mitwirkte, zeigte Einflüsse aus dem Jazz und Blues. In ihrer Hit-Single Sowing the Seeds of Love war der Einfluss der Beatles zu spüren; dieses Konzeptalbum erinnerte an deren Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band. Bei der Single Woman in Chains spielte Phil Collins Schlagzeug. Oleta Adams, die durch Orzabals Engagement eine erfolgreiche Solokarriere beginnen konnte, war als Sängerin und Pianistin an dem Album beteiligt. Unter dem Pseudonym Johnny Panic veröffentlichten Tears For Fears den Dance-Song Johnny Panic and the Bible of Dreams.

Nach ihrer letzten gemeinsamen Tour The Seeds of Love stieg Curt Smith Ende 1990 aus. Die ab dieser Zeit unter dem Bandnamen veröffentlichten Alben produzierte Tim Palmer.

Seit dem Jahr 2000 haben Orzabal und Smith wieder miteinander Kontakt. 2004 veröffentlichten die beiden Musiker wieder ein gemeinsames Album: Everybody Loves a Happy Ending.

2008 hatten sich beide Bandmitglieder für die Konzepttour The Nokia Night of the Proms erneut wiedervereinigt und waren dort mit den Liedern Sowing the Seeds of Love, Mad World, Everybody Wants to Rule the World und Shout live auf der Bühne. Die für 2018 geplante „Rule the World Tour 2018“ wurde krankheitsbedingt auf das Jahr 2019 verschoben. Gleichzeitig kündigten Tears For Fears eine neue Platte an[1].

Diskografie

Studioalben

JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen/​‑monate, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[2]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen/Mo­nate, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DEAT ATCH CHUK UKUS US
1983The HurtingDE15
(23 Wo.)DE
UK1
Platin
Platin

(65 Wo.)UK
US82
Gold
Gold

(20 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 7. März 1983
Verkäufe: + 900.000
1985Songs from the Big ChairDE1
Gold
Gold

(27 Wo.)DE
AT22
(1 Mt.)AT
CH5
(16 Wo.)CH
UK2
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(83 Wo.)UK
US1
Fünffachplatin
×5
Fünffachplatin

(68 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 25. Februar 1985
Verkäufe: + 6.950.000
1989The Seeds of LoveDE5
Gold
Gold

(37 Wo.)DE
AT13
(2 Mt.)AT
CH8
Gold
Gold

(11 Wo.)CH
UK1
Platin
Platin

(30 Wo.)UK
US8
Platin
Platin

(34 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 25. September 1989
Verkäufe: + 1.875.000
1993ElementalDE26
(11 Wo.)DE
CH24
(10 Wo.)CH
UK5
Silber
Silber

(7 Wo.)UK
US45
Gold
Gold

(21 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 7. Juni 1993
Verkäufe: + 610.000
1995Raoul and the Kings of SpainDE88
(3 Wo.)DE
CH42
(2 Wo.)CH
UK41
(1 Wo.)UK
US79
(5 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 9. Oktober 1995
2004Everybody Loves a Happy EndingDE35
(4 Wo.)DE
CH48
(4 Wo.)CH
UK45
(1 Wo.)UK
US46
(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 14. September 2004

Weblinks

Commons: Tears for Fears – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Tears For Fears Auftritte abgesagt. Abgerufen am 23. April 2018.
  2. Chartquellen:

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