Thierry Lang & Heiri Känzig ¦ Celebration

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CD (Album)

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Veröffentlichung Celebration:

2020

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Celebration auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Artist(s)

Veröffentlichungen von Thierry Lang die im OTRS erhältlich sind/waren:

Celebration

Thierry Lang auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Thierry Lang (* 16. Dezember 1956 in Romont FR) ist ein Schweizer Jazzmusiker (Piano, Komposition).[1]

Leben und Wirken

Lang erhielt ab dem fünften Lebensjahr eine klassische Klavierausbildung und studierte bis zu seinem 21. Lebensjahr klassische Musik am Konservatorium von Montreux, fand aber früh inspiriert von Musikern wie Erroll Garner und Oscar Peterson zum Jazz. Im Duo mit dem Pianisten und Akkordeonisten Daniel Perrin verwirklichte er eine erste Aufnahme. Kurze Zeit später gehörte er zum Projekt Piano Seven von François Lindemann auf dessen Alben Piano Seven und Live! als Pianist und Komponist.

Seit 1986 leitete er eigene Trios (zunächst mit Ivor Malherbe und Marcel Papaux), war aber zunächst auch als Begleiter von Raymond Court tätig. 1990 veröffentlichte er sein erstes Album, 1996 erhielt er einen Plattenvertrag bei Blue Note Records. Tourneen und Einspielungen machten ihn rasch international bekannt. Er arbeitete mit Toots Thielemans Franco Ambrosetti, Ray Anderson, Billy Cobham und Tina Turner. 2003 veröffentlichte er, unterstützt durch Didier Lockwood, Paolo Fresu, Olivier Ker Ourio und Andy Scherrer, drei Tonträger (Reflections Vol. 1-3) mit eigenen Werken. 2012 schrieb er die Musik zum Film Ma nouvelle heloïse von Francis Reusser.[2]

Lang ist Professor an der Hochschule der Künste Bern und am Konservatorium von Montreux.

Preise und Auszeichnungen

Langs Album Private Garden wurde 1995 in Japan als „beste CD des Jahres“ ausgezeichnet. Über die Jahre wurde Lang mit mehreren Preisen geehrt. Für das Magazin Jazz'n More war er „Pianist des Jahres“ 1999 und 2000. 2004 erhielt er den Grand Prix der Fondation vaudoise pour la culture, 2008 die Ehrendoktorwürde der in Genf.[3]; im selben Jahr wurde er von der Republik Frankreich als Chevalier des Arts et des Lettres ausgezeichnet.

Diskographische Hinweise

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Biographie (BCU Lausanne) (Memento vom 24. November 2016 im Internet Archive)
  2. Ma nouvelle heloïse (Swissfilms)
  3. Graduation Ceremonies 2008. European University. Archiviert vom Original am 31. März 2010. Abgerufen am 25. November 2016.

Veröffentlichungen von Heiri Känzig die im OTRS erhältlich sind/waren:

Celebration

Heiri Känzig auf Wikipedia (oder andere Quellen):

Heiri Känzig im Jazzclub Unterfahrt (München 2011)

Heiri Känzig (* 1. April 1957 in New York City) ist ein Schweizer Kontrabassist und „musikalischer Weltenwandler“.[1]

Leben und Wirken

Känzig studierte in Graz, Wien und Zürich und gehört heute zu den profiliertesten Kontrabassisten Europas. Bereits mit 21 Jahren begleitete er den Trompeter Art Farmer und spielte mit ihm seine erste Schallplatte ein. Internationale Anerkennung verschaffte ihm sein Engagement im legendären Vienna Art Orchestra, dem er seit 1978 angehörte. 1980 zog er nach München und arbeitete auch dort mit vielen namhaften Musikern wie Ack van Rooyen, Leszek Zadlo, Heinz Sauer und Wolfgang Dauner. Weiterhin spielte er in der Gruppe „Timeless“ mit Harry Sokal, Uli Scherer und Joris Dudli. 1985 gründete er mit Harry Sokal und Fredy Studer das Trio Depart, das bis 1994 europaweit für Aufsehen sorgte und dem er nach dessen Comeback im Jahr 2006 (nun mit Jojo Mayer am Schlagzeug) bis heute angehört.

Anfang der 1990er-Jahre gründete Heiri Känzig seine eigene Band mit Art Lande, Kenny Wheeler und François Laiszeau. Von Denis Badault wurde Känzig 1991 als erster Nicht-Franzose in das Orchestre National de Jazz berufen. Es folgten eigene Projekte mit Musikerinnen und Musikern wie Lauren Newton, Charlie Mariano und Paul McCandless. Anschliessend wurde er Bassist im Thierry Lang Trio, mit dem er seine ersten Alben für Blue Note Records einspielte. Viel Aufmerksamkeit erhielt der Bassist mit seinem Projekt Tien Shan Schweiz Express, das verschiedene Kulturen aus Zentralasien, der Mongolei und der Schweiz zusammenführte. Die Reportage über das Projekt („Obertöne auf der Hochalm“) wurde mit dem Worldmusic Award 2003 von DW/EBU und WDR 3 ausgezeichnet. Ausserdem spielte er mit Daniel Humair, Franco Ambrosetti, George Gruntz, Yves Robert, Pierre Favre, Andreas Vollenweider, Felix Huber, Dave Doran oder der Alpine Experience.

Känzig, seit 2002 Professor an der Hochschule für Musik in Luzern, ist aufgrund seines höchst individuellen Tons als Solist wie als Sideman national wie international gleichermassen gefragt. Regelmässig tourt er mit Musikern wie Billy Cobham, Daniel Humair, Didier Lockwood, Lauren Newton, Ralph Towner, Kenny Wheeler und vielen anderen überall auf der Welt. Sein einfallsreich-virtuoses, kraftvoll-energetisches und zugleich stets melodiöses Spiel ist auf mehr als 130 Alben zu hören und brachte ihm teils enthusiastische Kritiken ein. So meinte der Kritiker Peter Rüedi über Känzig, er sei "unter auffällig vielen guten Schweizer Kontrabassisten der auffälligste" und fügte hinzu: "Känzig orgelt seinen sperrigen Bass de profundis zu singenden Flügen, er ist mal tiefgründig, mal jubilierend und oft beides zugleich. Die Überwindung der Schwerkraft halt."[2] Zuletzt erschien von ihm 2009 als Leader eines nach ihm benannten Quintetts die CD "Buenos Aires" mit Michael Zisman (Bandoneon), Matthieu Michel (Flügelhorn), Urs Bollhalder (Piano) und Lionel Friedli (Schlagzeug).

Seit 2013 spielt er auch im Chico Freeman Fourtet mit dem Chicagoer Saxofonisten Chico Freeman, dem italienischen Pianisten Antonio Faraò und dem Schlagzeuger Michael Baker zusammen. Im Duo mit Freeman legte er 2015 das Album Arrival (Intakt Records) vor.

Auszeichnungen und Preise

In den Jahren 1999 und 2001 wurde er vom Magazin Jazz and More als „Bass Player of the year“ ausgezeichnet. Die Direktion für Entwicklungshilfe und Zusammenarbeit DEZA ernannte Känzig 2002 im Rahmen des UNO-Jahres der Berge zum künstlerischen Leiter des Crossover-Projektes "Thien Shan Schweiz Express". 2005 erhielt er einen Kompositionsauftrag des Regierungsrates des Kantons Zürich. Das französische Jazzmagazine zeichnete die CD reloaded von Depart als CD des Jahres 2006 aus. 2019 erhielt er zusammen mit seiner Nichte Anna Känzig beim Festival da Jazz St. Moritz den ersten, mit 10.000 SFR dotierten Franco Ambrosetti Award.[3]

Literatur

Quellen

  1. So die Überschrift eines Känzig gewidmeten Artikels von Matthias Daum in der "Zürichsee Zeitung rechtes Ufer, erschienen am 24. November 2005 anlässlich der Verleihung des mit 25.000 Schweizer Franken dotierten Kompositionsauftrags des Zürcher Regierungsrats.
  2. Peter Rüedi, "Depart ist neu gestartet: ein Tusch für ein Trio zwischen allen Stühlen und Sparten", Die Weltwoche, 19. Oktober 2006
  3. Schweiz: Franco Ambrosetti Award

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